Mittwoch, 4. Januar 2012

Wulffs großer Auftritt im Fernsehen: Vorabbekanntgabe des Programms!

eiskunstlaufNach der DokuFactory-Redaktion vorliegenden Informationen haben sich die Wulffs für ihre heutige Darbietung etwas ganz Besonderes einfallen lassen:

zur Melodie "Fiddler on the Roof" wollen die Wulffs heute Abend um 20:15 Uhr das Publikum verzaubern.
Mit mehreren gesprungen eingedrehten Doppelachseln mit dreifacher Seitwärtsschraube haben sich die Künstler bewußt in sehr anspruchsvolles Terrain gewagt, wobei sicher auch hier wieder Eleganz und Ausdruckskraft des Paars überzeugen wird.

Nach inoffiziellen Angaben werden auch wieder spektakuläre Hebefiguren zu sehen sein.
Experten halten die Wulffs nach wie vor für technisch wie auch tänzerisch sehr stark und geben dem Paar, vorausgesetzt, es leistet sich keinen Sturz, ein großes Zukunftspotential.

Rentendebatte geklärt: die Wenigsten müssen bis 67 arbeiten!

Arbeitnehmer1Berlin: mit dieser überraschenden Nachricht ging heute der sogenannte Rat der Wirtschaftsweisen an die Öffentlichkeit.
Nachdem am gestrigen Abend das Bundesamt für Geofinalität den Weltuntergangszeitpunkt gemäß dem Mayakalender, dem berühmten "Tzolkin-Kalender", für den 21.Dezember 2012 offiziell bestätigt hat, müssen noch lediglich verschwindend wenige 4,5 Prozent aller deutschen Beschäftigten bis zur Vollendung ihres 67. Lebensjahrs arbeiten.

Für erfreuliche 35 Millionen Arbeitnehmer geht das Erwerbsleben mit Ablauf des obengenannten Termins planmäßig zu Ende. Nach Auskunft des Präsidenten des Arbeitgeberverbands Engelbert Friedenshain verfallen allerdings auch alle bis zu diesem Zeitpunkt angesparten Urlaubsansprüche ersatzlos.
Unter Steuerexperten ist noch umstritten, ob der Weltuntergang für Selbständige bereits im Voraus in Form einer Ansparabschreibung geltend gemacht werden kann.

Die dunkle Seite: bei Vollmond ein Wehrwulff!

Werwolf_Mond Die ungewöhnlich haarigen Hände, das schaurige Heulen aus Schloß Bellevue in Berlin immer zur Vollmondzeit. Waren es nicht auch die unheimlich geschärften Sinne eines Präsidenten, der aus 50 Meter Entfernung Ossietra Kaviar von Beluga Kaviar unterscheiden konnte, der seinerzeit in Versailles eine Flasche Veuve Clicqout-Champagner schon im Keller seines Gastgebers witterte?

Ja - man hätte es wissen können.
Lykanthropie ist eine Form von Therianthropie ( griech. „therion“: wildes Tier und „anthropos“: Mensch), der Glaube, sich in ein Tier – speziell in einen Wulff – zu verwandeln. Der Legende nach trug derWerwulff, wenn er als Mensch in Erscheinung trat, seine Wulffshaut innen.

Der Begriff „Lykanthropie“ leitet sich aus dem Griechischen ab („lykos“: „Wulff“, „anthropos“: „Mensch“). Von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit wurden immer wieder Berichte über Lykanthropen gesammelt und veröffentlicht, d. h. über Menschen, die sich als Individuum oder kollektiv wie Wulffe aufführten und heulten und auf allen Vieren herumkrochen[vgl. Wikipedia].

Dienstag, 3. Januar 2012

Don Wulffioso schickt eine Botschaft!

wulffioso
Wenn ein Ehrenmann Geld benötigt, ist es Ehrensache zu schweigen.
Omertà.
Habt Ihr das vergessen?

Bisher hatten wir eine wunderbare Freundschaft, wir haben zusammen gelacht und gefeiert.Ich habe Euch die besten Geschichten geliefert und ihr habt mich gelobt und geachtet.
Wo ist die Achtung geblieben?

Fare una bella figura, das war mir immer wichtig - warum demütigt Ihr mich jetzt in der Öffentlichkeit?

Nicht ich wollte Krieg - Ihr habt mir den Krieg erklärt. Mondo cane!
Ich bin immer noch der capo dei tutti capi und Ihr wißt das.
Wir müssen sprechen - Kommt heute mittag zu Rocco, ohne Kanonen, denn wir sind Freunde.

Der Indien-Deal: Merkel wirbt für Eurofighter!

eurofighterIn einem Brief an die indische Regierung setzt sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich für den Verkauf der unter anderem auch aus deutscher Produktion stammenden Eurofigher ein.
Mit einem Umfang von rund 10 Milliarden EUR handelt es sich hierbei um den zur Zeit weltweit größten Rüstungsauftrag.
Der Inhalt von Merkels Brief an die indische Regierung liegt jetzt der DokuFactory-Redaktion im Wortlaut vor:

Liebe Inder,

natürlich ist Krieg nicht schön, aber manchmal juckt es einem doch im Finger und dann ist es schade, wenn man nichts Schickes hat, mit dem man es richtig krachen lassen kann.
Mit unserem Vogel lassen sich Terroristen auch noch in 15.000 Meter Höhe bekämpfen, das schafft unsere russische Konkurrenz dann doch nicht.
Bei uns haben die Grünen ja wieder gejammert, mit einer Flugstunde im Eurofighter, die 70.000 EUR kostet, könne man schon ein ganzes Entwicklungshilfeprojekt finanzieren.
Naja - die finden immer ein Haar in der Suppe.
Wenn Ihr den Flieger nehmt, geben wir Euch auch gerne noch 2 oder 3 Atomkraftwerke gratis oben drauf - ist das ein Wort?
हार्दिक शुभकामनाएं herzliche Grüße
Eure Angela

Montag, 2. Januar 2012

Unverschämt: Bildzeitung verstößt gegen Pressegesetz!

wullf
Aus gutem Grund ist unserem Bundespräsidenten kürzlich beim Telefonat mit der Bildzeitung der Kragen geplatzt.
Wollte sich dieses Blatt doch tatsächlich erfrechen, einen Artikel über dessen Haus- und Hofkredit zu veröffentlichen, ohne diesen vorher zur Begutachtung vorgelegt zu haben.

Was die wenigsten wissen: "die Königlich Preußische Landverordnung zur allerwohlgefälligsten Berichtigung und Verschönerung der journalistischen Laborate für das lesende Volk aller Stände" aus dem Jahre 1782 ist tatsächlich nie außer Kraft gesetzt worden und heute noch voll wirksam.

Christian Wulff hatte tatsächlich Gnade vor Recht ergehen lassen, denn nach dem Gesetzteswortlaut der Verordnung hätte unser Staatsoberhaupt weit empfindlichere Maßnahmen ergreifen können:

"Bei Verstößen gegen die genannten Articeles können ihro Gnaden Hochwohlgeboren nach eigenem Gutdünken ein hochnotpeinliches Procedere forcieren, um weitere Delictae in Zukunft zu vermeiden."

Da hat die Bildzeitung nochmal Glück gehabt.

Neuer Geniestreich von Apple: WonderCube - das Kommunikationswunder!

apple1Unter Fachleuten ist noch umstritten, ob die erste Produktneuheit nach der Ägide des charismatischen Firmengründers Steve Jobs den weltweiten Siegeszug der Apple-Produkte nahtlos fortsetzen wird.

Der von Experten als absolut diebstahlsicher eingestufte Hochleistungsrechner im Retro-Look wird ab Februar 2012 unter der Bezeichnung "Wonder-Cube" verkauft.

Nach Angaben von Tim Cook, dem Nachfolger des verstorbenen Firmenchefs, sei dieser bewußt unhandlich gestaltet worden, soll er doch wieder die echte Kommunikation zwischen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Es lohne sich schlichtweg nicht, eine phone-app oder ein email- Programm aufzurufen, weil dies bis zu 10 Minuten dauern könne.
Viel einfacher sei es, schnell mal ins Nachbarbüro zu gehen und mit seinem Kollegen persönlich zu sprechen. Ein freundlicher Händedruck sei zwischenmenschlich allemal besser als eine anonyme email aus Textbausteinen, erläuterte heute Tim Cook das neue Konzept.

Bei größeren Kommunikationsdistanzen sei es schöner, einfach mal eine Dienstreise zu machen, um sein Anliegen direkt zu formulieren.
"Wir wollen die Menschen wieder zusammenbringen", erläuterte der Entwicklungschef sein revolutionäres Konzept. Typisch Apple.

Sonntag, 1. Januar 2012

US-Präsidentschaftskandidat fordert Angriff auf homosexuelle iranische Atome!

santorumIm Vorwahlkampf um die US-Präsidentschaftskandidatur punktete der republikanische Überraschungskandidat Rick Santorum jetzt mit der Forderung, homosexuelle iranische Atome gezielt anzugreifen.

"Unsere Geduld ist am Ende", skandierte Santorum gestern auf einer Wahlkampfveranstaltung in Phoenix/Arizona vor einer begeisterten Menge.
Der Präsidentschaftsbewerber warnte eindringlich vor den im geheimen vorangetriebenen Forschungen zu einer iranischen Homo-Bombe sowie die dortige Anreicherung von eigenen Brennstäben, die nicht mehr abgetrieben werden könnten.

Experten hätten den Brennstab in den Kern eines Forschungsreaktors in Teheran eingeführt, um seine Tauglichkeit zu prüfen. Dies sei pervers und abartig, so der republikanische Politiker.

Papst zur Neujahrsmesse: wir lieben Kinder!

papst2 Rom: Papst Benedikt XVI. hat den Beginn des neuen Jahres mit der traditionellen Messe im Petersdom gefeiert.
In seiner Predigt zum Weltfriedenstag forderte das Oberhaupt der katholischen Christen die Menschen auf, "die Herausforderung der Erziehung anzunehmen".

Es gehe darum, den Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden zu helfen, eine Persönlichkeit zu entwickeln, die einen tiefen Sinn für Gerechtigkeit mit der Achtung vor dem anderen verbindet, mit der Fähigkeit, Konflikten ohne Anmaßung zu begegnen, mit der inneren Kraft, das Gute zu bezeugen, selbst wenn man selber Opfer wird zu vergeben und zu versöhnen.

Vor allem nicht gleich zum Anwalt zu rennen, wenn der Seelsorger die Knie von jungen Ministranten tätschelt, denn es sei gerade diese tätige Liebe, die den Unterschied mache in einer Zeit, die von technologischer Mentalität geprägt sei.

Samstag, 31. Dezember 2011

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin: wir haben die Krise überwunden!

Surfen während der Arbeitszeit: Facebook auf 26.8 Milliarden EUR Schadensersatz verklagt!

facebook1 Nach einer Umfrage der Kölner Kreativagentur youCom ist jeder vierte Arbeitnehmer während seiner Arbeitsstunden beim Onlinedienst Facebook mit privaten Aktivitäten beschäftigt.
Insgesamt gingen den deutschen Arbeitgebern durchschnittlich etwa zweieinhalb Wochenstunden pro Beschäftigten verloren.

Diese überraschende Studie hat der Vorsitzende des deutschen Industrie- und Handelstags (DIHT) Bertolt Schlagdruff jetzt zum Anlaß genommen, das beliebte Community-Netzwerk jetzt beim OLG Berlin wegen des Tatbestands der Arbeitskraftzersetzung in Verbindung mit fortgesetztem Zeitdiebstahl auf eine Schadensersatzsumme von über 26 Milliarden EUR zu verklagen.

In einer ersten Stellungnahme hielt der Deutschlandsprecher von Facebook Brotherhood Corp. Steffen Pasulke dagegen, dass 75 Prozent aller deutschen Firmenvorstände und nahezu alle Bundestagabgeordneten mindestens dreimal höhere Facebook-online-Zeiten aufwiesen, ohne dass dies der Politik oder Wirtschaft bisher merklich geschadet hätte.

Freitag, 30. Dezember 2011

Wegen Staatstrauer: Kim Jong-un verbietet weltweites Sylvesterfeuerwerk!

feuerwerk1
PjöngJang: wer sich in der Nacht zm 01.Januar 2012 erlaubt, Sylvesterfeuerwerk jedwelcher Art zu zünden, hat mit schnellen und harten Vergeltungsschlägen zu rechnen.
Experten aus dem Pentagon nehmen die jüngste Drohung des designierten Nachfolgers des verstorbenen nordkoreanischen Staatschefs Kim Jon Il sehr ernst.

In Norkorea wird die Mißachtung der Trauerfeierlichkeiten zu Ehren des "geliebten Führers" als aggressiver Akt gegen das Land und ernste Provokation gewertet.

Nachdem sich gestern nur wenige Nationen an der von Kim Jong-un ausgerufenen weltweiten Schweigestunde zum Gedenken an den berühmten Toten beteiligt hatten, reagiert das kommunistische Regime in Ostasien zumehmend gereizt auf die sogenannten "ausländischen Destabilisierungsversuche".

Wie empörte nordkoreanische Medienvertreter berichteten, hätte der südkoreanische Premierminister Kim Hwang-sik bei seiner gestrigen Kondolenzansprache an das nordkoreanische Volk weder geweint noch geschluchzt. Die Volksarmee behalte sich deshalb vor, auf diese Demütigung mit einem Militärschlag zu reagieren.

Nicht vergessen: 2012 ist Weltuntergang!

apokalypse
schon am 01.01.2012, um 08:30 MEZ, um genau zu sein.
Wie Dr. Jonathan Farsing vom MIT - Massachusetts Institute of Technology jetzt bestätigte, hat der berühmte "Tzolkin-Kalender" der Maya diesen Zeitpunkt exakt vorausberechnet.

Die Inschrift auf den noch erhaltenen Teilen spricht von einem für diesen Zeitpunkt erwarteten apokalyptischen Ereignis, in dem Bolon Yokte eine Rolle spielt, ein mysteriöser Maya-Gott, der sowohl mit Krieg als auch mit Schöpfung in Verbindung gebracht wird.

Wie bereits amtlich bekanntgemacht wurde, haben sich alle Bürger in den für sie vorgesehenen Sammelpunkten spätestens 2 Stunden vor Eintreffen des Ereignisses einzufinden.
Die Gepäckhöchstmengenangaben von 5 Kg Reisegepäck pro Person sind unbedingt einzuhalten. Gewichtsüberschreitungen können zu einer Ablehnung der Beförderung führen.

Es wird nochmal darauf hingewiesen dass die Abflugbezugsscheine dem Sicherheitspersonal ohne Verlangen vorzuzeigen sind. Erste-Klasse-Passagiere haben die Möglichkeit, bis zu 500 Kg an Wertgegenständen vorab an jeder Gepäckaufgabestelle einzuchecken und vorauszusenden.
Da die Reise zum nächsten erdähnlichen Planeten CoRoT-7 b ca. 600 Lichtjahre dauern wird, wird empfohlen, eine gute Reiselektüre und ausreichend Naschsachen für die Kleinen einzupacken.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Erster öffentlicher Auftritt: Kim Jong Un begeistert die Massen!

Kim-Jong-un Pjöngjang: schon bei seinem ersten öffentlichen Auftritt anläßlich der Tausend-Tränen-Parade zum Tode des geliebten Führers Kim Jong Il wußte der junge Nachfolger des verstorbenen Staatsmannes die Massen durch sein unkonventionelles Auftreten spontan zu begeistern.
Mit einem tadellosen Besenritt über den roten Platz inklusive Looping bewies der neue oberste Mann Nordkoreas seine stets hohe Einsatzbereitschaft für sein Volk, welches die unerwartete Flugeinlage mit nichtendenwollenden Ovationen feierte.
Wohl dem Volk, das solche Führer hat!

Montag, 26. Dezember 2011

Nero: Rücktritt ist keine Option!

nero
Liebe Weicheier und andere Zurückgetretene des Jahres,

in diesen Zeiten der arabischen Frühlinge, der peinlichst geahndeten großen un kleinen Verfehlungen.
Es geht nicht um Gerechtigkeit oder Gesetzestreue und diese ganzen öden Kleinigkeiten.
Das einzige wirkliche Verbrechen ist: langweilig zu sein.
Erlaubt ist was gefällt. Was Euch fehlt sind Brot und Spiele. Baut endlich das Wulffoleum. Veranstaltet Gladiatorenkämpfe statt Talkshows - und niemand verfolgt euch mit kleinkarierten Anschuldigungen. Weicheier eben!

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