Umwelt

Sonntag, 3. Juni 2012

"Ich war ein Brennstab": Günter Wallraff schleust sich in Kernkraftwerk ein!

wallraffes sind unmenschliche Bedingungen, unter welchen die 25 Cadmium-Cäsium Brennelemente im deutschen Kernkraftwerk Bollenbüttel schuften müssen.
Bei über 2000 Grad Hitze müssen sie ein schwimmbadgroßes Wasserbassin in Inneren des Meilers ohne Betriebsrat zum Dampfen bringen.

Der berühmte Undercover-Journalist Günter Wallraff hat über 6 Monate unter deutschen Brennstäben verbracht und veröffentlichte heute exklusiv für das Dokufactory-Magazin einen alarmierenden Tatsachenbericht über die wahren Machenschaften in diesem nach außen hin strahlenden Geschäft.

"Es ist die Radioaktivität, die einen müde macht", berichtet der Journalist, der immer da hin geht, wo es weh tut.
"Noch schlimmer erging es meinem wiederaufbereiteten Kollegen", erklärte Wallraff heute vor Pressevertretern.
"Eigentlich schon im wohlverdienten Ruhestand, müssen sie nach kurzer Reaktivierung in La Hague, Frankreich, in der Heimat wieder ran."
"Dicht gedrängt müssen sie in stickigen Castorenbehältern hunderte von Kilometern an ihren Bestimmungsort reisen", enthüllte heute der sichtlich betroffene Wallraff anläßlich einer Pressekonferenz.

Donnerstag, 19. April 2012

Wir sind das GE in GEfahr: General Electric und die Fukushima-Reaktoren!

fukushima1
Als Nuklearkatastrophe von Fukushima werden eine Reihe katastrophaler Unfälle und schwerer Störfälle im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) und deren Auswirkungen bezeichnet.

Die Unfallserie begann am 11. März 2011 um 14:47 Uhr (Ortszeit) mit dem Tōhoku-Erdbeben und lief gleichzeitig in vier von sechs Reaktorblöcken ab. In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen. Große Mengen an radioaktivem Material – rund 10 bis 20 Prozent der radioaktiven Emissionen von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten [Wikipedia].

"Bekanntlich stammen zwei der Pannenreaktoren von Fukushima direkt vom US-Konzern General Electric (GE) , insgesamt sind 5 der 6 Reaktoren Siedewasserreaktoren des Typs Mark 1 von GE, der sechste ist ein Mark-2-Reaktor.

"Schon 1975 haben drei Wissenschaftler bei GE gekündigt, weil sie der Ansicht waren, dass die Mark-1-Siedewasserreaktoren hochgefährlich würden, wenn die Kühlsysteme versagen. Die Druckbehälter könnten beschädigt werden und Radioaktivität austreten, genau das also, was jetzt in Fukushima geschehen ist.

General Electric, das mit dem jetzt doppeldeutig gewordenen Slogan "imagination at work" für sich wirbt, versichert weiterhin, dass die Mark-1-Reaktoren sicher seien. Schließlich gäbe es weltweit 32 Reaktoren, die seit 40 Jahren sicher in Betrieb seien. Zudem haben man die Reaktoren entsprechend nachgerüstet und den Druckbehälter besser gesichert. An uns, so ließe sich GE wiedergeben, liegt es nicht. Die Reaktoren hätten sich wie vorgesehen abgeschaltet, Probleme hätten die Notgeneratoren verursacht
Florian Rötzer, 2011, heise.de]."

Donnerstag, 29. März 2012

Vorboten des Klimawandels: Sandstürme auf deutschen Autobahnen

sandsturmDie Tachonadel von Adalbert Schleichers Daimler zeigt exakt 250 km/h als er in eine undurchsichtige Wand aus Abermillionen von feinen Sandkörnchen eintaucht, die sich auf der Autobahn A 19 in der Nähe von Rostock wie aus dem Nichts vor ihm aufgebaut hat.

Schleicher denkt nicht daran, auf die Bremse zu treten, weil er den Durchblick hat. Das in seinem Fahrzeug verbaute neue Gerät, Falcon3000, ist eine eigentlich aus der militärischen Entwicklung stammende radargestütze Navigationshilfe, welche in der Lage ist, selbst durch dichte Rauch- oder Sandwolken hindurchzusehen.

Sandstürme, wie sie bislang eher aus nordafrikanischen Wüstengebieten bekannt sind, werden immer öfter auch in Mitteleuropa zu einer ernsthaften Gefahr für die Verkehrsteilnehmer.

Ursache für dieses Phänomen ist oft ein Mix aus landwirtschaftlicher Monokultur und monatelanger Trockenheit, die das Erdreich in ein leichtes Feinstaubgemisch verwandelt, dass sich bereits beim geringsten Lufthauch zu undurchdringlichen Sandvorhängen aufbauen kann.

Donnerstag, 22. März 2012

Endlich: die Kindersteuer kommt!

Kindersteuer unlängst forderten Jungpolitiker aus den Reihen der Union überraschend eine Sonderabgabe für Kinderlose.
Die Kanzlerin lehnte dies umgehend ab. Völlig richtig.

Stattdessen ist jetzt eine Zusatzabgabe für Kinderreiche im Gespräch. Endlich.
Wurde der Zusammenhang von Kinderreichtum und Altersarmut überhaupt schon hinreichend untersucht?

Schon jetzt sind die Kollateralschäden für die Allgemeinheit doch erheblich.
Wer kennt das nicht: das allmorgentliche Gejohle in vielen öffentlichen Verkehrsmitteln, sinnloses Geschubse und lautstarkes Gedrängel von kleinen, undisziplinierten Mitreisenden.
Lärmende Schulklassen in Museen und Galerien stehlen uns allzuoft Kontemplation und Kunstgenuß.
Geräuschemissionen aus Spielplätzen und Schulhöfen machen einen vernünftigen Mittagsschlaf beinahe unmöglich.

Es ist diese unkontrollierte Vermehrung, die Produkton von unangepaßten Quertreibern, denen selbst die einfachsten Dinge mühevoll beigebracht werden müssen.
Zudem ist es eine schreiende Ungerechtigkeit, dass Eltern für die eitlen und egoistichen Ziele ihrer eigenen Reproduktion auch noch durch üppige Kindergeldzahlungen belohnt werden.

Jetzt endlich ist sich die Politik iher regulatorischen Aufgabe bewußt geworden: durch die jetzt diskutierte Einführung einer moderaten Kinderabgabe von 5% des elterlichen Einkommens pro Sprößling, hofft die Regierungskoalition nun, das Leben für die Mehrheit der Generationen Ü40, die es wirklich verdient hat, etwas erträglicher zu machen - sei es durch den Bau unterirdischer Schulen und Kindergärten oder durch Einrichtung kinderfreier Zonen in Städten und Gemeinden.

Helft alle mit - laßt uns die Welt endlich wieder etwas leiser machen!

Montag, 19. März 2012

Die Deutschen sind Ökostrom-müde!

pedalantriebTreten, treten und nochmals treten. Oberstudienrat Gottholt Hasentödter aus Tübingen ist völlig erschöpft.
Seit der Lehrer zusammen mit zwei Dutzend Kollegen aus der Umgebung ein eigenes Windkraftwerk betreibt, ist er mehr als ausgelastet.

Um die gesetzlich vorgeschriebene Mindesteinspeisemenge von 100.000 kW an Strom zu erreichen, müssen die Unternehmer an windstillen Tagen einen guten Teil der nachgefragten Bioenergie selbst erzeugen, ansonsten wird die von den Vereinigten Energie-Netzwerkbetreibern (VEN) vereinbarte Strafgebühr von 1 EUR pro KW/h fällig.

Aber für das offiziell anerkannte "Ökopower-Gütesiegel" scheuen die Studienräte keine Anstrengung.
"Wenn es sein muß, verzichte ich auch einmal auf meinen Mittagsschlaf", erklärte der engagierte Beamte vor Pressevertretern.

Freitag, 16. März 2012

Die Ungeheuer von Asse: Transmutationen im Endlager!

roettgenSie sind blitzschnell und tödlich.
Das Entsetzen ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) immer noch ins Gesicht geschrieben. Gerade wurde sein Pressesprecher von Transmutationen aus dem Hinterhalt überfallen und weggezerrt.

Dabei hätte es eine geniale Idee sein können. Mit dem sogenannten Transmutationsverfahren hatte die Bundesregierung gehofft, endlich einen Ausweg aus dem aktuellen Entsorgungsdilemma gefunden zu haben - denn für den inzwischen massenhaft angefallenen Atommüll, der teilweise noch Millionen von Jahren gefährliche Strahlung aussenden wird, konnte trotz aller Anstrengungen bis jetzt kein sicheres Endlager gefunden werden.

Beim Transmutationsverfahren wird hochradioaktiver Atommüll mit Neutronen beschossen, wobei das theoretische Endergebnis ein Produkt mit wesentlich geringerer Halbwertszeit sein sollte.

Doch die Bedrohung heißt Plutomurus ortobalaganensis. Diese Springschwanzart, eigentlch ein unauffälliger Höhlenbewohner, der sich von Pilzen und Pflanzenresten ernährt, ist unter der stetigen Bestrahlung zu einer reißenden Bestie in Hundegröße mutiert, die in Rudeln jagt und mit einer tückischen Intelligenz ausgestattet ist.

Diesmal haben sie nur den Pressesprecher erwischt.
Nicht auszudenken, was passsiert, wenn es diesen Ungeheuern gelingt, an die Oberfläche zu kommen.

Mittwoch, 14. März 2012

Gorleben-Bericht gibt Entwarnung: keine unzulässige Strahlung am Zwischenlager!

GorlebenAufatmen für die Bevölkerung rund um das atomare Zwischenlager in Gorleben, das in den letzten Jahren wegen angeblich nicht eingehaltener Grenzwerte an Radioaktivität immer wieder in die Schlagzeilen geraten war.

In ihrem neuesten Jahresbericht bescheinigt sich die Betreiberfirma GNS eine vorbildliche Einhaltung aller gesetzlich vorgegebenen gesundheitlichen Grenzwerte.

Dafür erhielt sie heute eine Sonderauszeichnung des Bundesumweltministeriums.In der Begründung heißt es unter anderem:

"...auch im Bereich Biotopschutz ist hier Außergewöhnliches geleistet worden. Die Landschaft um das Zwischenlager ist inzwischen bezüglich ihrer Artenvielfalt in ganz Mitteleuropa kaum zu übertreffen."

Es seien wohl auch völlig neue Spezies im Umfeld des Geländes gesichtet worden. Zweiköpfige Eidechsen und und dreischwänzige Katzen in der Umgebung des Areals machten dieses auch für Familien zu einem interessanten Ausflugsziel, heißt es in einer Broschüre des Bundesumweltministeriums.

Montag, 13. Februar 2012

Stresstest für Zwischenlager: erste Atommülldeponie erfolgreich bestanden!

sprengungRumms - das hat gesessen!. Die schwere Transport- maschine vom Typ Transall C 160 krachte mit einem ohrenbetäubenden Schlag frontal auf die Decke des bundesdeutschen Atommüllzwischenlagers Asse.

"Das muß der Stollen abkönnen", erklärte Dr. Hermann Schlagwetter, Sachverständiger des Amtes für Reaktor- und Endlagersicherheit aus Berlin.
Der heutige spektakuläre Crashtest mit der ausgedienten Transall aus Bundeswehrbeständen ist nur eine Disziplin aus einer ganzen Reihe von simulierten "Störfällen", die im Rahmen der neuen Berliner Stresstestverordnung für Endlagersicherheit ab Anfang dieses Jahres durchexerziert werden müssen.

Die Entsorgungskommission (ESK) untersucht ab 2012 "alle Einrichtungen für die Aufbewahrung bestrahlter Brennelemente in Transport- und Lagerbehältern".

"Die Sprengung eines Castorbehälters mit 5 Tonnen TNT vor einer Woche hat uns gezeigt, dass es im Detail aber noch viel Verbesserungsbedarf gibt. Durch den aktuellen starken Schneefall vor Ort wird aber glücklicherweise ein Großteil der Strahlung absorbiert", erklärte der Sprecher der Kommission heute auf Anfrage.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Schock auf Juist: Grönlandeisbären auf ostfriesischer Insel aufgetaucht!

eisbaeren-auf-juist
Sie kamen aus dem Nichts und versetzten Urlauber und Kurgäste in Angst und Schrecken. Drei ausgewachsene Grönlandeisbären sind gestern auf der beschaulichen Insel im ostfriesischen Wattenmeer gesichtet worden.
Die großen Landraubtiere sind wohl begünstigt durch die arktischen Temperaturen und die zur Zeit verstärkt auftretenden Treibeisabbrüche überraschend weit südwärts von ihrem eigentlichen Lebensraum gesichtet worden.

Die Kurverwaltung hat alle Anwohner und Urlauber ausdrücklich davor gewarnt, sich den drollig wirkenden Raubtieren zu nähern. Die abgemagerten Bären sollen auf keinen Fall gefüttert werden. Laute Zurufe wie "Platz" oder "Aus" könne die Aggressivität der ausgehungerten Tiere nur weiter reizen.

Samstag, 7. Januar 2012

Im Rhein: Fischsaurier gefangen!

Fischsaurier
Knapp vier Meter lang und mit rasiermesserscharfen Dolchzähnen.
So präsentiert sich der kleine Fischsaurier, der gestern von Beamten der Fischereischutzpolizei bei Koblenz aus dem Rhein gezogen wurde.
Der Ichtyosaurus, so sein wissenschaftlicher Name, vermehrt sich seit seiner Wiederansiedlung im Altrhein vor rund 50 Jahren von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt.

Das unter strengem Naturschutz stehende prähistorische Tier entwickle sich nach den Worten des Sprechers des rheinischen Fischereiverbandes Armin Zunseler allerdings allmählich zur Plage für die ortsansässigen Berufsfischer, denen er eins ums andere Mal die kapitalsten Thunfische und Zackenbarsche wegschnappe.

Das listige Raubtier mische sich auch gerne unter die Delfine, welche die Ausflugsschiffe begleiteten und schnappe mancher Rentnerin auf dem Sonnendeck den Brotzeitbeutel weg.

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