Reisen

Samstag, 5. Mai 2012

Lost in shitstorms: Forschergruppe gelingt erstmals vollständige Vermessung des Internets!

LilvingstoneEs war der upload in eine fremde Welt: für das Wissenschaftlerteam um Dr. David Livingstone war die 6-monatige Expedition durch die unerforschten Zonen des Internets wie eine Reise in das Herz der Finsternis.

"Am schlimmsten waren die shitstorms", erzählte Livingstone gestern anläßlich seines vielbeachteten Vortrags "Unsere Suche nach dem Downloadparadies" in London.
"Ein typischer Shitstorm kommt meist völlig unerwartet und besteht aus einer aggressiven Mischung aus Twitter-,Blog- und Facebookniederschlägen.
Sie können solche Phänomene niemals umgehen, sonst bekommen sie die gefürchteten Streisand-Effekte zu spüren".
Streisand-Effekte, tückische Spiegelungen im Internet können dem Reisenden die Orientierung rauben und ihn in die Irre führen."

"Wir verloren außerdem mehrere Männer im "Mare Perversium", das ist ein virenverseuchtes Archipel, bewohnt von wilden Porno-Affen, einer Lemurenart, die sich rasend schnell vermehrt.
Außerdem wurden wir mehrfach widerrechtlich kopiert und downgeloaded, von wilden Nerds gerippt, die in weitläufigen Katakomben hausen."

"Wir trafen aber auch friedliche Filesharer, die vom Phishing leben. Oftmals fanden wir die letzten Lesezeichen von Menschen, die auf der Suche nach dem legendären Download-Eldorado an schrecklichen Virenerkrankungen zugrunde gingen".

"Am schönsten aber war die Rückkehr in die Zivilisation. Als unsere Gruppe am 01.Mai 2012 abgemagert und entkräftet ins Rechenzentrum zurückkehrte, begrüßte uns der Praktikant mit den Worten:"Dr. Livingstone, I presume?"

Montag, 2. April 2012

Entwarnung: neuerliche Kreuzfahrtkatastrophe verhindert!

kreuzfahrt
Das zwischen Borneo und Malaysia in Not geratene Kreuzfahrtschiff Azamara Quest hat nach Berichten der Nachrichtenagentur AP nun eine Tauchtiefe von 150 Metern erreicht.
Das nach einem Brand im Maschinenraum nur noch mit halber Fahrt laufende Touristenschiff befindet sich nach Angaben von Kapitän Emilio Schettino, des Bruders des kürzlich in die Schlagzeilen geratenen Unglückskapitäns der Cost Concordia, auf einer sicheren Postion nahe dem Meeresgrund.

Die einmalige Gelegenheit, die vielfältige Unterwasserwelt ganz aus der Nähe zu betrachten, sei allerdings nach Informationen der Reederei aufpreispflichtig.

Wer sich nicht an der angekündigten Rettungsübung beteiligen wolle, könne nach Angaben der Besatzung allerdings kostenlos in die nächsthöhere Kabinenkategorie upgraden.

Montag, 26. März 2012

Graf Orlok fährt mit dem öffentlichen Nahverkehr

schreck
Frankfurt: der staatlich geprüfte Fahrkartenkontrolleur Oswald Zwicker ist einen unschönen Tod gestorben.
Vielleicht war es auch seine etwas direkte Art, die ihm zum Verhängnis geworden ist.
"Halt du aale Simpel - dageblibbe - erst Fahrkadd entwedde", soll das forsche Kontrollorgan den Grafen angeherrscht haben.

Dabei hatte Orlok sehr wohl eine Karte gelöst.
Allerdings konnte er die vierstelligen Zielnummern aus der Zielnummerntabelle seiner Mobilitätszentrale nicht seiner Zielhaltestelle zuordnen.
Um sicher zu gehen, hat Orlok dann einfach das teuerste Ticket gezogen. Aber so einfach ist der ÖPNV Frankfurt nicht zu befriedigen.
Diesmal ist es ins Auge gegangen.
Ein kleiner Ratschlag an das Vollzugs-Personal: Höflichkeit kann Leben retten.

Dienstag, 13. März 2012

Achtung Finca-Falle: Vorsicht bei kostenlosen Urlaubsimmobilien!

finca
wir alle kennen es - jeden Tag Hochglanzbroschüren im Postkasten mit verlockenden Angeboten: Florida, Kalifornien, Hawai- kostenlose 4-wöchige Aufenthalte in Unternehmervillen nebst Pool und Tennisplatz, Fahrzeug, Chauffeur und Gratisflug inklusive. Ein verlockendes Angebot?

Derzeit suchen zahlreiche wohlhabende Wirtschaftsmagnaten händeringend nach vertrauenswürdigen und niveauvollen Feriengästen für ihre leerstehenden Luxusimmobilien. Oft genug werden zusätzlich bis zu fünfstellige Summen als "Incentives" angeboten.

Bleiben Sie hart. Sagen Sie nein. Orientieren Sie sich an unserern Vorbildern, unseren Volksvertretern. Deutschland erlebt gerade eine beispiellose Umbuchungswelle: hunderte von Mandatsträgern stornieren zur Zeit ihre Reisegutscheine und buchen um.

Folgen Sie ihrem Beispiel: ein Wanderurlaub im bayrischen Wald kann auch sehr schön sein.

Mittwoch, 29. Februar 2012

"Dass der Bub mal in Urlaub kann": Schwiegermutter zahlte Wulffs Sylt-Reisen!

sylt_wulff Eine Schande, dass dem zurückgetretenen Bundespräsidenten nun auch noch wegen der Finanzierung von einigen schon Jahre zurückliegenden Sylt-Urlauben hinterherermittelt wird.

Armut kann ausgrenzen. Und er war wohl einfach zu stolz, zu sagen: "Bettina, es reicht heuer wieder nicht für den Urlaub!".
"Da war doch nichts Falsches dran", klagt die Schwiegermutter des deutschen Ex-Bundespräsidenten heute vor Pressevertretern.

"Der Bub hat sich immer so geschämt, wenn seine Freunde wieder groß in Urlaub gefahren sind und er konnte wieder nicht mithalten", erinnerte sich die besorgte Frau.
"Da hab ich meiner Bettina mal ein paar Scheine aus der Spardose zugesteckt".

Die Schwiegemutter weiß noch genau: "Wenn seine Freunde mit ihren Lamborghinis und Maseratis kamen, hat er vorher seinen Dienstmercedes hinterm Haus geparkt, so peinlich war ihm das!".

Donnerstag, 2. Februar 2012

Mit dem Emir nach Absurdistan: ein Präsident auf Reisen!

basarMit seinem neuen Buch "Wulff-Reisen ist schlau Reisen", gelang jetzt dem deutschen Staatsoberhaupt auf Anhieb der Sprung in die Bestsellerlisten.
In dem kurzweiligen Sachbuch gibt der Staatsmann Insidertipps, wie man sein hart verdientes Geld auch auf Reisen möglichst sparsam einsetzt.

Es ist offiziell zwar wenig bekannt, aber dem Präsidenten eilt im Ausland, was sein Verhandlungsgeschick angeht, ein Ruf wie Donnerhall voraus.

Es ist mittlerweile verbürgt, dass schon manch alteingesessener Händler auf den Basaren zwischen Euphrat, Nil und Tigris nach tagelangen Unterhandlungen mit Wulff weinend seinen Stand verlassen haben soll.
In der Region soll sich das Staatsoberhaupt inzwischen den Ehrennamen "Abu Bakschisch" (der Vater aller Rabatte) erworben haben.

Bei einem gesponserten Zwischenstopp auf der tibetanischen Hochebene soll er gar im Austausch gegen 500.000 Flugmeilen eine ganze Yak-Herde erstanden haben.

In Afghanistan ist Wulff unter dem Namen "der weise Emir" bekannt, dort soll es ihm gelungen sein, an ein Taliban-Kommando etliche Bausparverträge zu vermitteln.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Fernab vom Massentourismus: mit Wulff auf dem Weg zum Emir!

luxusurlaub
Das Berliner Reisebüro "IlPresidente" präsentiert erstmals eine neue Form gehobener Gruppenreisen für anspruchsvolle Touristen. Dabei werden Stationen der Reise des Bundespräsidenten "zum Emir" vorgestellt.

Die Exkursion beginnt in Italien mit einer gemeinsamen Durchschreitung des Rubikon. (Keine Angst, die Furt geht durch eine Flachwasserzone.)

Danach folgt ein kurzer Abstecher in die schattige Parklandschaft des Berlusconi-Anwesens, dessen Besitzer einer der großen Vordenker des Tuttiegalismus ist, einer Philosophie, die inzwischen zu einer prägenden europäischen Denkrichtung geworden ist.

Die Übernachtungen finden grundsätzlich in mondänen Unternehmervillen und in gediegener Clubatmosphäre statt.
Den Gästen wird dabei die Möglichkeit gegeben, an der parallel stattfindenden Informationsveranstaltung "Nord-Süd-Dialog" mit herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten aus Neapel und Palermo teilzunehmen.

Von Palermo aus geht es mit einer Maschine der Bunga-Air nach Kuwait, wo für Gelegenheit besteht, einen preiswerten Perser bei einem Emir seiner Wahl zu erstehen. Abgerundet wird die hochwertige Veranstaltung mit interessanten Immobilientipps und einer kostenlosen Anlageberatung durch ein namhaftes Bankhaus, welches auch zu den Sponsoren dieser Reise zählt.

Mittwoch, 21. September 2011

Bunga-Bunga über den Wolken: Berlusconi mischt Papst-Maschine auf!

nonnen2Der aufgrund einer Organisationspanne irrtümlich in die Papstmaschine zugestiegene italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich offensichtlich während des Fluges mit AirVatikan prächtig amüsiert.
Besonders lobte sein ebenfalls mitreisender Freund Dominique Strauss-Kahn die "originelle Idee" der als Nonnen verkleideten Hostessen, die sich anfänglich erstaunlich realistisch zur Wehr gesetzt hätten.
Am Ende hätten aber alle ihren Spaß gehabt.

Montag, 15. August 2011

Putin tut Gutes im Urlaub!

Putin_urlaub

Sewastopol/Krim: Der russische Präsident Wladimir Putin, sportgestählter Judoka (Träger des 5. Dan), Jetpilot und stolzer Inhaber der russischen Einzelkämpfermedaille, kann es auch in seinem wohlverdienten Urlaub nicht lassen, unter vollem Einsatz von Leib und Leben dort einzugreifen, wo Not am Mann ist, um die Welt ein bißchen sicherer und friedlicher zu machen.

Nach russischen Medienberichten ist es dem Staatspräsidenten in seinem Urlaubsort, der idyllischen Gemeinde Saky gelungen, während seines allmorgendlichen 20-Kilometer-Dauerlaufs einen marodierenden Braunbären mit bloßen Händen niederzuringen, zu fesseln und dem örtlichen Revierförster zu übergeben.

Am Nachmittag baggerte der tatkräftige Politiker das letzte Teilstück des Kachovka-Kanals aus und bekämpfte mit der Bezirksfeuerwehr bis zum Abend erfolgreich einen schweren Waldbrand im Gebiet des taurischen Gebirges.

Auch in der Nacht kam der vielbeschäftigte Präsident nicht zur Ruhe:

der erfahrene Jagdfliegerpilot mußte seine Maschine vom Typ Suchoi Su-35 im Alarmstart auf 20.000 Meter Flughöhe bringen, um einen anfliegenden Meteoriten gerade noch rechtzeitig vor dem Aufprall auf der Erde abzufangen.

Kurz darauf wurde dem erschöpften Staatspräsidenten von einer Abordnung der russischen Föderationsverwaltung unter großer Medienbeteiligung nun schon zum 12. Mal der Orden "Retter des Vaterlands" verliehen.

Wohl dem Land, das solche Söhne hat!

Samstag, 6. August 2011

Panik auf ostasiatischen Stränden!

namenlose-Schrecken1

Wegen der noch immer stark erhöhten Radioaktivität hatte man ihn ausdrücklich vor dem Besuch der nordostjapanischen Vogelinsel Mikku Maru gewarnt.

Erwin Krummbichler, der Pauschaltourist aus Wernigerode, wollte jedoch seine bereits vor 5 Jahren gebuchte all-inclusive-Reise nicht verfallen lassen und setzte sich über alle Bedenken der Reiseveranstalter hinweg.

Nun verbreitet der Tourist aus dem Harz Angst und Schrecken wo immer er auftaucht.

Seit ca. einer Woche wächst Erwin Krummbichler mit atemberaubender Geschwindigkeit und schlägt bei seinen Strandspaziergängen jedesmal eine Schneise der Verwüstung.

Die im Reisevordruck angepriesene "all-you-can-eat-Garantie" vollstreckt er mit verheerenden Folgen für die örtliche Nahrungsmittelindustrie.

"Vertrag ist Vertrag", insistiert Krummbichler mit donnernder Stimme.

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