Technik

Montag, 23. April 2012

Böse Überraschung: Iran kopiert US-Drohne!

drohne2
Internationale Militärexperten sind sprachlos. Offensichtlich ist es iranischen Fachleuten gelungen, einen täuschend echten Nachbau der 2011 erbeuteten amerikanischen High-Tech-Aufkärungsdrohne vom Typ Sentinel herzustellen.

Der Aufklärer war im Dezember nahe der afghanischen Grenze zu Boden gegangen.
Die iranische Führung behauptet, dass Flugzeug abgeschossen zu haben. Bislang war man in amerikanischen Militärkreisen sicher, dass es für den Iran unmöglich wäre, die hochkomplizierte Flugmaschine zu kopieren.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad kostete diesen Triumph in seiner heutigen Pressekonferenz weidlich aus.
"Lediglich den Antrieb haben wir durch eine einheimische Entwicklung ersetzt, die zwar etwas geräuschvoller ist, aber der Feind soll ruhig merken, dass er beobachtet wird!".

Freitag, 20. April 2012

Der Trend geht zur Atomrakete: jetzt auch Indien!

indien_raketeBaby-Face Kim soll einen Tobsuchtsanfall bekommen haben. Aus informierten Kreisen wird berichtet, dass der erzürnte nordkoreanische Herrscher erst durch eine spontane Party mit einhundert jungen, verdienten Parteigenossinnen wieder beruhigt werden konnte. In dieser Hinsicht sei er ganz der Papa.

Nach dem erfolgreichen Testflug einer indischen Langstreckenrakete von vor zwei Tagen seien in Nordkorea in einer unangekündigten Polizeiaktion mehrere tausend einheimische Raketen festgenommen und in speziell eingerichtete Lager abtransportiert worden.
Nach Berichten von Waffenrechtsorganisationen seien dabei zahlreiche Langstreckenraketen schwer mißhandelt worden.

NASA-Experten aus den USA vermuten indes, dass der aus Zuckerrübensaft gewonnene nordkoreanische Raketentreibstoff etwas mit dem blamablen Scheitern der einheimischen Raketenprojekte zu tun haben könnte.

Samstag, 14. April 2012

Nächster Raketenstart mit Passagieren: Weltraumbahnhof Pjöngjang eröffnet!

weltraumbahnhof1
PjöngJang: nach dem letzten offiziellen Raketentest von vor zwei Tagen der zu 99,5 Prozent einwandfrei funktionierte, hat die nordkoreanische Regierung heute unter großen Feierlichkeiten den neuen Weltraumbahnhof PjöngJang eröffnet.

Tausende von Freiwilligen drängten sich schon am frühen Morgen an den Schaltern, um die begehrten Plätze in der zweiten Langstreckenrakete Unha (Langer Marsch) zu ergattern.Geplant ist ein vierwöchiger Flug zum roten Planeten. Man werde dort den Weiterbau der sogenannten Marskanäle beaufsichtigen.
Leider kann der liebe Führer Kim Jong sun wegen einer Unpäßlichkeit diese Reise nicht persönlich begleiten.

Dienstag, 27. März 2012

Neue Technik: Gigaliner jetzt besonders sicher!

gigaliner
Die in den letzten Monaten als vermeintliche Gefahrenquelle im Straßenverkehr in die Schlagzeilen geratenen "Gigaliner-LKWs" sind jetzt durch einige technische Neuerungen besonders sicher geworden.

Horst Bockinger, Chefredakteur des LKW-Magazins "Raging Bull" erklärte heute auf der Fachtagung "Legal Trucks", daß die bis zu 25 Meter langen und 44 Tonnen schweren Fahrzuge durch sogenannte "Kuhfänger" im Frontbereich durch Unfälle nicht mehr so leicht beschädigt werden könnten wie früher.

"Gerade Motorrad- oder Fahrradfahrer haben in der Vergangenheit beim Aufprall oft tiefe Kratzer im Lack verursacht, die durch normale Politur praktisch nicht zu beseitigen waren", berichtete der Fachmann heute vor Pressevertretern.

"Mit der Benutzung der neuen Frontprotektoren kommen die Fahrzeughalter automatisch in eine günstigere Versicherungsklasse, was die Nutzung dieser Fahrzeuge zweifellos noch wirtschaftlicher machen wird".

Dienstag, 20. März 2012

Nordkorea: erfolgreicher Raketenstart mit Kim Jong-un!

kim_weltraummission
Am gestrigen Abend konnte die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA stolz den erfolgreichen Start eines neuen wissenschaftlichen Forschungssatelliten vermelden.

Kim Jong-un, der jugendliche Führer seiner Heldennation, ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich am Steuer der modernsten nordkoreanischen Trägerrakete TschiPeng3000 diese waghalsige Expedition zu leiten.

Fünf Jahre lang wird er unterwegs sein, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt wird die TschiPeng3000 in Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Dann ist der Treibstoff alle.

Donnerstag, 8. März 2012

Die Giga-Lüge: Hetzkampagne gegen Riesenlaster!

gigaliner2
Erfurt: Vielleicht hätte Wachtmeister Müller mit seinen Fahrradanfängern in diesem Moment lieber doch nicht über den Kreisverkehr fahren sollen.

Die vorgeschriebenen 5 Millimeter Mindestabstand zum Fahrbahnrand konnte LKW-Pilot Thomas Bullrich an diesem unglückseligen Dienstag vormittag beim Durchfahren eines Erfurter Kreisverkehrs mit seinem brandneuen Gigaliner zwar mühelos einhalten - für die radfahrende Vorschulklasse "Lustige Hasen" war der Restabstand allerdings diesmal etwas zu gering.

Unfassbar wie heute im Alltag Unfälle provoziert werden, um die gebeutelte Transportbranche in Mißkredit zu bringen. Tausende von Arbeitsplätzen und Familienexistenzen werden zur Zeit durch unqualifizierte Hetze gegen eine neue Generation von Großlastwagen akut gefährdet.

Ein weitere unrühmliche Rolle in dieser durchschaubaren Kampagne spielt das Schienentransportgewerbe, welches jetzt versucht, mit verlogenen Umweltargumenten verlorengegangene Marktanteile zurückzuerobern. Pfui Teufel!.

Sonntag, 8. Januar 2012

Neuer Rekord: Gigaliner reicht von Neuburg bis Ingolstadt!

gigalaster1
Mit sagenhaften 24 Km Länge hat der noch größere Riesen-LKW, "Gigaliner-XXL" schon kurz nach seiner Einführung einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Grünen-Landtagsabgeordneter Alois Waldvogel hat sich jetzt auch vom Konzept des neuen Mega-Lastwagen überzeugen lassen, der nun die Straßenzulassung erhalten hat.

"Dieser LKW hat 2.457 Anhänger und reicht somit direkt bis zu seinem Bestimmungsort. Das geniale an der Idee ist, das dieses Kfz gar nicht mehr bewegt werden muß", hob der Lokalpolitiker heute vor Pressevertretern hervor.
"Durch alle Anhänger hindurch wurde ein innovatives Schienensystem verlegt, sodaß alle Waren und Güter mit einem kleinen Triebwagen gänzlich unbeeinträchtigt von Verkehrs- und Witterungseinflüssen an ihr Ziel befördert werden können".
Selbstvertändlich unterliege dieses moderne Verfahren nicht mehr der LKW-Maut-Pflicht und zeichne sich vor allem durch seine verkehrsberuhigende Wirkung aus.

Donnerstag, 10. November 2011

Ab Dezember: die ersten Gigaliner kommen!

gigalaster
Bald ist was los auf Deutschlands Straßen.
In einem ersten Testlauf fahren schon seit diesen November zehn sogenannte "Gigaliner XXl" auf den hiesigen Autobahnen und Landstraßen. Was bisher nicht bekannt war:
durch die Strukturverbesserungsausgleichsnovelle vom 10.10.2010 dürfen nach modifiziertem EU-Recht jetzt sogar bis zu 100 Meter lange Lastzüge unser Straßennetz benutzen.

Diese XXl-Gigaliner sollen gegenüber den herkömmlichen Gigalinern einen Treibstoff- und Transporteffizienzvorteil von immerhin 45 Prozent aufweisen.

Interessanterweise verfügen diese Mega-Lastwagen gar nicht mehr über Bremsen. "Das wäre sowieso sinnlos zu versuchen, solch ein Fahrzeug abzubremsen", erklärt dazu Technikexperte Heinrich Grimmbart vom Auto-Magazin "Heavy-Duty".

"Mit einem theoretischen Bremsweg von 2.5 Kilometern bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 50 KM/h, wäre mein Rat: Draufhalten und Weiterfahren. Glücklicherweise liegen diese Fahrzeuge heute in einer erstaunlich günstigen Versicherungsklasse.
Das sind wohl die guten Beziehungen zum Verkehrsministerium", so die Vermutung des Technikfachmanns.

Dienstag, 8. November 2011

Heute für Sie probegefahren: Leopard 2A8

leo2Eleganz, Avantgarde, Nonkonformismus - diese Merkmale schienen bei deutschen SUVs vorübergehend untergegangen zu sein.

Doch wenn im Februar der 2A8 an den Start geht, blitzt der Geist des legendären Tiger I wieder auf.

Egal aus welcher Perspektive man den 2A8 mit seiner wuchtigen Frontpartie, der hohen Gürtellinie, dem stark abfallenden Dach und der gekippten Kehrseite auch anschaut - das Fahrzeug lässt sich kaum in eines der gängigen Segmente sortieren. "ShootnDrive" würde man neudeutsch wohl sagen.

Die Bordkanone ist noch mächtiger als im Leopard I, die Nebelwerferbatterien sind noch prominenter positioniert. Vielleicht etwas zu martialisch.
Überhaupt verliert der 2A8 einiges an Charme, wenn man ein wenig genauer hinschaut.
Die 120 mm Sprenggranaten, die rechts und links der Sitzreihen angeordnet sind, wirken sich etwas nachteilig auf das Raumgefühl aus und geben dem ansonsten hochwertigen Interieur etwas allzu Rustikales.

Vorn sitzt man zwar wirklich bequem und fühlt sich selbst von der mächtigen Konsole zwischen den Sitzen nicht beeinträchtigt. Doch hinten kann man sich an der erhöhten Sitzposition kaum erfreuen. Denn der Vorteil des bequemeren Einstiegs wird durch den Nachteil der geringen Kopffreiheit wieder aufgezehrt.

Und auch das Heck hat seine Tücken.
Das plötzliche Ausscheren des Hecks im engen Stadtverkehr ist nicht wirklich zu kontrollieren: bei unserer Testfahrt in der Frankfurter City touchierten wir mehrmals Bahnfahrzeuge der städtischen Verkehrsbetriebe.
Einerseits macht es den Wagen unverwechselbar und garantiert trotz der kompakten Abmessungen einen Stauraum von bis zu 2.000 Litern. Aber der Blick in den Rückspiegel gleicht dem durch eine Schießscharte.
Fahrbahnwechsel ohne Sensoren und Fahren ohne ständige Nutzung der Außenspiegel kann man da vergessen.

Der Leopard 2A8 besticht durch gutmütiges Fahrverhalten, selbst Einbahnstraßen nimmt er in jeder Richtung souverän.
Vielleicht würde man sich noch eine aktive Einparkhilfe wünschen - aber das wuchtige Fahrzeug verzeiht ohne weiteres kleinere Rangierfehler und dank der robusten Bauweise und seiner 75 Tonnen Gesamtgewicht sitzt auch der Fahranfänger relativ geschützt im Innenraum.

Lediglich beim Verbrauch müssten die Ingenieure des Leopard 2A8 noch etwas nachbessern. Die 200 Liter Diesel auf 100 Km im Drittelmix sind beim besten Willen nicht mehr zeitgemäß und lassen auf eine baldige Version mit Hybridantrieb hoffen.

Trotz kleiner Abstriche kan man dieses Fahrzeug sicher als den "König" unter den SUVs bezeichnen. Unverständlich, warum das Bundesverteidigungsministerium die stetig steigenden Exporte dieses gelungenen Fahrzeugs so kleinredet.

Samstag, 8. Oktober 2011

Ab jetzt haltlos: Bahn probt neues Passagierübernahmesystem in Wolfsburg!

ice"Bei uns gibts "Cafe to go" und "Train to run"", witzelte Dr. Rüdiger Grube, der seit dem 1. Mai 2009 Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG ist.
Seit seinem Amtsantritt vergeht beinahe kein Monat ohne eine neue Innovation des neuen Bahnchefs, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, das vormals beschauliche Unternehmen auf die Überholspur ins 21. Jahrundert zu setzen.

Die in jüngster Zeit fälscherlicherweise als Bahnpannen mißgedeuteten Passagen der ICE-Züge durch die Haltestelle Wolfsburg auf dem Weg von München nach Berlin, ohne fahrplanmäßig zu stoppen, seien eigentlich die korrekte Durchführung des Pilotprojekts "Train to run".

Dieses ursprünglich aus Indien kommende Verfahren gilt in Fachkreisen als besonders resourcensparend und umweltfreundlich, sieht es doch lediglich eine Verlangsamung der Personenzüge um durchschnittlich 30 KM/H vor, um das Ein- und Aussteigen "on the run" zu ermöglichen.

Besonders ältere Menschen und Kinder seien über das zusätzliche Bewegungsangebot während der Umsteigephasen dankbar, böten sich doch in der heutigen zeit kaum noch Gelegenheiten, aus vollem Herzen zu rennen.

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