Soziales

Donnerstag, 10. Januar 2013

Steinbrück setzt sich für Bundeskanzler-Mindestlohn ein!

armEinmal mehr erweist sich der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück als ein Mann, der sich nicht scheut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und gesellschaftliche Mißstände mutig beim Namen zu nennen.

Schon seit langem wird der Kanzlerberuf für Generationen von Jugendlichen immer unattraktiver, weil jeder schäbige Sparkassendirektor sich auf ein höheres Jahresgehalt freuen darf (300.000 EUR), als die politisch wichtigste Person im Staate.

Steinbrücks Verdienst ist es zweifellos, dies als gesamtgesellschaftliches Problem zu benennen, indem er offen zu seinen Zweit- und Drittjobs als bezahlter Redner steht, einer Tätigkeit die von vielen Politikerkollegen schamhaft verschwiegen wird, die sich in einer ähnlich mißlichen Lage befinden.

Es ist würdelos, sich jedes Glas Veuve Clicqout-Champagner vom Munde absparen zu müssen und im Keller stehen versteckt die Kisten mit dem billigen Pinot Grigio für 5 Euro die Flasche.

Jeder windige Diktator verfügt heutzutage statistisch betrachtet über ein höheres Haushaltseinkommen als der durchschnittliche deutsche Bundeskanzler (18.000 EUR/Monat).
Und dann muß man sich auch noch von der scheinbar bescheidenen Dr. Merkel düpieren lassen, die bislang raffiniert verschwiegen hat, dass sie zusätzlich einen Frauenbonus erhält.
Unerhört das!

Montag, 17. Dezember 2012

Klimawandel? Mittelschicht schrumpft rapide!

mittelschichtOtto Kasulke versteht die Welt nicht mehr. "Ich weiß nicht, was los ist. Ich bin heute schon zweimal eingebrochen, ich glaube, die Mittelschicht trägt einfach nicht mehr richtig. Ich war mit einem Fuß schon beinahe in der Unterschicht gelandet", berichtet der besorgte Familienvater aus Berlin.

Dr. Alfons Wegener von der Schichtenforschungsanstalt Braunschweig kann diese Erfahrung nur bestätigen: "was wir heute erleben, ist eine rasante Erosion der Mittelschicht, bedingt durch eine wachsende Undurchlässigkeit zwischen den einzelnen Formationen sowie einem eklatanten Gerechtigkeitsgefälle".
Der Wissenschaftler warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor zuviel Vertrauen in die eigene Aufstiegsfähigkeit: "wenn Sie in der falschen Schicht gelandet sind, bleiben Sie unten, da können Sie machen, was Sie wollen".

"Völlig übertrieben", erklärte hierzu auf Anfrage der FDP-Vorsitzernde Willy Schnösler, "es ist unser Verdienst, dass heute die soziale Schere noch besser schneidet als je zuvor und mit unseren gelben Blocker-Socken muß heute niemand mehr Angst haben, abzurutschen".

Samstag, 25. August 2012

Mitt Romney: the Joker strikes again!

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"The Joker", wie der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney respektvoll in Finanz- und Bankerkreisen genannt wird, will in den USA in Zukunft mehr Millionäre sehen.
"Arme belasten das Gemeinwesen über Gebühr". Deshalb soll in das Parteiprogramm der Republikaner auch eine sogenannte "Armensteuer" (PT=Poverty Tax) aufgenommen werden.
"Die Armen verursachen Mehrkosten in Millardenhöhe, was Ausgaben für Justiz, Polizei und Gefängnisbau betreffen oder haben Sie schon einmal einen Millionär als Straßenräuber gesehen?".

Dienstag, 5. Juni 2012

"Das Geld gehört uns": Schlecker-Frauen nehmen Kassen mit!

kasseSo hatte sich das der Insolvenzverwalter Werner Schneider freilich nicht gedacht. An ihrem letzten Arbeitstag nahmen heute Tausende von Schlecker-Frauen die mit den Räumungsverkaufserlösen prall gefüllten Ladenkassen mit nach Hause.
"Das ist besser als überhaupt keine Abfindung", freut sich Annerose Korritke aus Berlin-Neukölln über den späten Geldsegen.

Unzählige der jetzt entlassenen Schlecker-Arbeiterinnen nahmen heute diese unkonventionelle Anregung des Primatenvorstandsvorsitzenden Sascha Likedeeler auf, der diesen Aufruf heute auf der Facebook-Seite seiner Partei gepostet hatte.

Nachdem bekannt wurde, das sich mit 35-40 Millionen Euro ein nicht unerheblicher Teil des Schlecker-Restvermögens nach wie vor in Familienbesitz befindet, betrachten viele der geschassten Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen diese Maßnahme als durchaus vertretbar.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Endlich: Deutschland vorbildlich beim Kinderschutz!

kinderfreijetzt ist es amtlich: kaum eine europäische Nation schützt ihre Güter und Werte so vorbildlich vor der Jugend wie die Bundesrepublik.
Wie in vielen Dingen spielt hier auch wieder die Hauptstadt Berlin eine Vorreiterrolle: mit der Eröffnung der ersten kinderfreien Cafés kann man als erholungssuchender Erwachsener tatsächlich wieder Plätze des stillen Genusses und reinster Kontemplation finden.

Besondere Verdienste im aktiven Kinderschutz kommen in Deutschland traditionell dem Freistaat Bayern zu, dem es auch heuer wieder gelingen wird, bundesweit die meisten Kinder vor den Gefahren weiterführender Schulen, insbesondere Gymnasien, zu bewahren.

Auch im kulturellen Bereich tut sich einiges: mit der Installation wirkungsvoller Kinderabweiser konnten die Organisatoren des Open-Air-Festivals "Rock am Stock" auch dieses Jahr ihr Event wieder weitgehend jugendfrei gestalten.

Allerdings schläft auch die internationale Konkurrenz nicht: als erste Fluggesellschaft schafft Malaysian Airlines eine kinderfreie Zone an Bord der eigenen Airbus A380. Im gesamten Oberdeck des Superjumbos dürfen keine Kinder unter 12 Jahren sitzen - auch nicht in der Economy Class.
In Schottland gibt es sogar ein ganzes Dorf, in dem Kinder nicht wohnen dürfen!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Erstaunlich: deutsche Spitzenmanager zufrieden mit bedingungslosem Grundeinkommen!

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Das von der Piratenpartei propagierte, sogenannte "bedingungslose Grundeinkommen" hat nun auch Fürsprecher aus ungewohnter Richtung gefunden.

"Wir nennen es eigentlich "bedingungslose Abfindung" und für unsere Spitzenkräfte der Wirtschaft gab es die ja im Grunde schon immer - wir haben vorzügliche Erfahrungen mit diesem Instrument gemacht", erklärte heute Arbeitgeber-Chef Dieter Katz am Rande einer Pressekonferenz.

"Natürlich muß es eine angemessene finanzielle Ausstattung für unsere Führungspersönlichkeiten geben, unabhängig davon, ob die eine oder andere Entscheidung, die sie trafen letztendlich von Erfolg gekrönt war.

Was wäre es denn für ein Signal, unsere wichtigsten Entscheider einfach so mittellos auf die Straße zu setzen oder zum Arbeitsamt zu schicken wie einen x-beliebigen Facharbeiter?
Oftmals müssen noch wertvolle Immobilien unterhalten werden oder kostspielige Ausbildungen für die Kinder finanziell abgesichert werden, es handelt sich hier ja nicht um bildungsferne Schichten".

"Es sind zweifellos die Leistungs-und Verantwortungsträger unserer Gesellschaft, welche man nicht wegen ein paar Fehlern einfach fallenlassen kann. Natürlich bleibt anzumerken, dass die Masse der notorischen Minderleister mit dieser Lebensfinanzierung gänzlich überfordert wäre."

Dienstag, 3. April 2012

Für eine Handvoll Euros? Millionensummen für Wulff-Buch geboten!

buchAuf die neuen Bewohner ihrer alten Heimat sind die Wulffs nicht gut zu sprechen: "sie kamen aus dem Osten und schlafen jetzt in unseren Betten!"

Ihre traumatischen Erlebnisse und sowie ihre bewegte Geschichte von Flucht und Vertreibung aus Schloß Bellevue haben die Wulffs jetzt in einem autobiographischen Werk verarbeitet, welches nach Meinung der Autoren eine authentische Darstellung eines dunklen Kapitels deutscher Vergangenheit beinhalte.

"Es war ein harte Zeit damals - meine Frau hatte Wochen damit verbracht, Rabattmarken zu kleben und gegen das Nötigste einzutauschen."

"Zum Schluß waren die Champagnervorräte im Keller nahzu aufgebraucht und wir mußten mit dem Handwagen raus aufs Land zu den Bauern, um wenigstens ein paar Gläser Kaviar gegen die goldenen Leuchter aus dem Foyer von Bellevue einzutauschen."

"Die Jugend kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen, was wir durchgemacht haben. Nur gut, dass wir das Personal weiterbezahlt bekommen und mit den Tantiemen aus dem Buch können wir vielleicht auch mal wieder in den Urlaub fahren."

Mittwoch, 28. März 2012

Weltweit : Diktatorenfrauen droht Altersarmut!

altersarmut
Viele Diktatorenfrauen müssen befürchten, im Alter arm zu werden.
Besonders gefährdet seinen offenbar diejenigen mit einem jahrelangen Diktaturjob. Selbst nach 45 Diktaturjahren oder mehr hätten sie nur Anspruch auf eine sehr geringe Rente.

In diesem Zusammenhang machte die frauenpolitische Sprecherin der Linken, Yvonne Ploet, auf das Schicksal von Margot Honecker (DDR) aufmerksam, die sich in ihrem jetzigen Exil in Chile nur wenige Bedienstete leisten könne und den Verlust der Staatsgewalt als "sehr traumatisch" empfunden habe.

Dienstag, 29. November 2011

Der Marsch der 21.000: tote Rentner demonstrieren in Brüssel!

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"pietätlos und ungerecht" sei das Vorgehen der griechischen Regierung, welche ihnen nun ihre Pensionen streichen will.

Mehr als 21.000 tote griechische Rentner haben sich jetzt aufgemacht zu einer nie dagewesenen Demonstration direkt vor den Toren der EU-Hauptverwaltung in Brüssel.

Stergios Lethalos, der Sprecher des "Verbands der verstorbenen Rentner Griechenlands" verwahrte sich energisch gegen die jüngst laut gewordenen Vorwürfe, auch jetzt würden immer noch die Familien von über 21.000 verstorbenen Rentnern die Pensionen ihrer toten Angehörigen unrechtmäßig kassieren.

"Das ist Rufmord - Wir erhalten das Geld nach wie vor persönlich - Sie habe ja keine Ahnung, was tot sein heutzutage kostet, Liegegebühren, Friedhofspersonal, Kosten für Friseur und Maniküre etc. etc.", erklärte der empörte Totenvertreter.

Sonntag, 18. September 2011

Sensation : Hartz-IV-Empfänger klagt erfolgreich auf Rettungsschirm!

Hartz_41Brüssel: es ist von ungeheurer Tragweite, was der europäische Arbeitsgerichtshof in einem von der Öffentlichkeit nur wenig beachteten Beschluß gestern Vormittag entschieden hatte.

Nach § 353a Abschnitt III der europäischen Übergangsverordnung zur Harmonisierung der Beitrittskriterien für EU-Staaten und -Bürger sind heute alle Hartz IV-Empfänger in Deutschland theoretisch berechtigt, die Leistungen des europäischen Rettungsschirms in Anspruch zu nehmen.

Der Kläger, Kevin B. aus Berlin-Neu-Kölln, hat ab sofort einen Anspruch auf den sogenannten "Individual-Rettungsschirm" des Bankengewerbes.

Die Leistungen dieser Versorgungsklasse umfassen eine Sonderzahlung in zehnfacher Höhe des letzten Jahresgehalts sowie Aktienoptionen in Höhe von 100.000 EUR bei einer Unternehmensauswahl seiner Wahl.

Desweiteren enthalten ist der Sitz im Aufsichtsrat eines börsennotierten Unternehmens, nebst entsprechenden Aufwandsentschädigungen.

Nach § 34 des Besitzstandswahrungsgesetzes im Bankenwesen erhält Kevin B. ein lebenslanges Wohnrecht in einem angemessenen Appartement, sowie die kostenlose Nutzung eines Stadtbüros nebst Sekretärin.

"Da hamwer nochmal Glück gehabt" - ist das zufriedene Resumée des findigen Klägers.

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