Das verrückteste Rennen der Welt: Hilfe die Libyen-Retter kommen!

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft - es ist ein irrwitziges Rennen, das sich diese Stunden die Mitglieder der ehemaligen Militär-Koalition gegen das jetzt gestürzte Regime des libyschen Diktators Gaddafi liefern.
Jeder möchte der erste offizielle Gratulant der libyschen Übergangsregierung sein, mit der Ausssicht auf ein publikumswirksames Medienecho und lukrative Wirtschaftsaufträge.
Soeben wurde berichtet, dass sich das Speedboot des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan samt Gefolgschaft in den Netzen eines französischen Fischereifabrikschiffs verfangen hat und wohl erst nach mehrstündigen Wartungsarbeiten seinen Weg in die libysche Hafenstadt Brega fortsetzen kann.
Diesen Vorteil konnte der französische Regierungschef Sarkozy an Bord seiner Präsidentenmaschine in Richtung Tripolis allerdings nicht für sich nutzen, da sein Flugzeug offenbar in der Luft vom rücksichtslos überholenden Düsenjet des britischen Premiers Cameron gestreift wurde und deshalb für dringend notwendige Reparaturen zwischenlanden mußte.
Als lachender Vierter wähnte sich schon der deutsche Außenminister Westerwelle, der an der Spitze einer waghalsigen Landexpedition durch die Sahara vor einigen Stunden in der Wüstenstadt Sirte eingetroffen ist.
Leider wurde sein Navigationsfehler erst bemerkt, als er von regierungstreuen Truppen des Oberst Gaddafi in Empfang genommen wurde.
til333 - 14. Sep, 23:30