Sonntag, 3. Juli 2011

Jetzt neu am Nummernschild: die Bürger-Abzeichen

doof

nach dem Motto: "Gute Bürger zeigen dies mit Brief und Siegel" hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg einen verblüffenden Weg gefunden, wie Top-Leistungen und besonderes Bürger-Engagement objektiv bewertet und für alle sichtbar angezeigt werden können.

Analog zu TÜV und ASU-Siegel sollen auf den amtlichen Autokennzeichen ab September dieses Jahres Zusatzplaketten für besondere Bürger-Verdienste angebracht werden.

Zunächst werden folgende Plaketten in unterschiedlichen Farbprägungen angeboten:

braun - "wachsamer Nachbar"
lila - "Supermutter"
gelb - "ehrenamtlicher Mitarbeiter"
grün - "Umweltschützer"
blau - "Energiesparer"
grau - "ohne Vorstrafen"

Selbstverständich könne diese Siegel auch in Kombination vergeben werden.
Damit bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zugeht, garantiert eine neu geschaffene amtliche Prüfstelle anhand eines objektiven Kriterienkatalogs die Korrektheit der Zuordnungen.
Antragsformulare sind bis Ende Juli in allen Gemeindeämtern und Rathäusern erhältlich.

Landrat Erwin Schmolz ist begeistert von diesem Konzept, das er aus den Vereinigten Staaten mitgebracht hat und nun in seinem Kreis als Pilotprojet starten will.

"Weil Geld nicht alles ist, fördern wir mit diesen amtlichen Auszeichnungen den Einsatz und die Leistungsbereitschaft unserer Bürger und machen den individuellen Erfolg wieder ein Stück weit meßbar.
Dies wirkt sich positv auf die Gemeinschaft aus", meinte der Kommunalpolitiker in der gestrigen Ausschusssitzung des Landkreises vor der Presse.

"Als kleines Zusatz-Bonbon werden die Gemeinden für die Inhaber dieser neuen Prüfsiegel an öffentlichen Parkplätzen spezielle Stellflächen ausweisen, die ausschließlich diesem Nutzerkreis vorbehalten bleiben werden" erklärte der Landrat abschließend unter dem Applaus der Gemeindevertreter.

Samstag, 2. Juli 2011

Aus der Reihe "neulich in der Kneipe"

heute: die berühmte Linkspolitikerinsarah

sie: "solidarischer Gruß, Genosse!".
Wirt: "tag Sarah".
sie: "vom Roten, bitte"
Wirt:"Stalin Kabinett, wie immer?"
sie: "was sonst"
Wirt: "aber nicht übertreiben"
sie: "der Aufbau des Kommunismus ohne Alkohol ist wie Kapitalismus ohne Werbung".
Wirt: "s'ist noch was vom Hummer übrig"
sie: "heute nicht"
Wirt: "deine Runde von Gestern ist noch offen".
sie: "jaja - die Zeche zahlen immer die kleinen Leute".
Wirt: (Stunden später): "so Schluß für heute, Sperrstunde".
sie: (singend): "Völker, hört die Signale , auf zum letzten Gefecht..."
Wirt: "bist du mit dem Wagen da?"
sie: "nein, - Klaus wartet mit dem Porsche draußen".
sie (mit geballter Faust zum Arbeitergruß): "Glückauf, Genosse"
Wirt: "ja- machs gut".

Freitag, 1. Juli 2011

Aus der Reihe "neulich in der Kneipe"

Kaessi
heute: die berühmte Theologin

sie: "sei gegrüßet, mich dürstet nach ..."
Wirt: "jaja - ich weiß schon".
sie: "so breche ich denn das Brot ....".
Wirt: "nicht da herumpopeln - das ißt sonst keiner mehr".
sie (2 Stunden später): "es ist nichts Gutes an diesem Wein".
Wirt: "immerhin hast du schon 5 Gläser davon gehabt"
Wirt: "ach übrigens - dein Deckel ist noch nicht bezahlt."
sie: "weiche von mir - Satan!".
Wirt: "zahlen oder raus".
sie: "ich sehe - die Kultur der Achtsamkeit ist ein Stück weit verlorengegangen".
Wirt (weitere 2 Stunden später): "Glaubst du, du kannst noch fahren?".
sie: "für mich gehört Zweifel zum Glaubensleben schon dazu".
sie: "Wohlann denn - ich mache mich auf - sei gesegnet mein Sohn!".
Wirt:"ja, tschüss".

Donnerstag, 30. Juni 2011

Von Bürgerprotesten gestoppt: Baubeginn der Stromtrasse Schönbuch/Reutlingen vorerst verschoben

tuebingMittwoch, 29.Juni 2011, 13:00 Uhr:
es ist früher nachmittag am Rande der Streuobstwiese "Oberer Rain" bei Reutlingen in Baden Württemberg und nichts geht mehr an der Baustelle von Deutschlands zur Zeit größtem Erdkabelprojekt.

Hunderte von Protestanden blockieren Baumaschinen und Zufahrtswege, einige Aktivisten haben sich an die Radkästen der schweren Muldenkipper gekettet.
Inzwischen sind auch starke Polizeitkräfte am Ort der Demonstration eingetroffen.

Auslöser der Blockadeaktion ist die zum sog. "Ocean-WindPower- Projekt" gehörende geplante Starkstromtrasse, die Deutschland in Nord-Süd-Richtung durchqueren soll.

Nach dem Willen des Industriekonsortiums "Geopakt", soll sie die Anbindung der großen Windenergieparks in Nord- und Ostsee an den Süddeutschen Raum gewährleisten und somit die Stromversorgung dieser Region aus regenerativen Energiequellen ermöglichen.

Berthold Hasentödter, Oberstudienrat aus Reutlingen und Sprecher der Aktivistengruppe "Martin Niemöller", möchte die Erdbauarbeiten an dieser Stelle unbedingt verhindern.
"Die hier lebenden, wahrscheinlich europaweit letzten Vorkommen des braunen Wiesenholzbocks werden durch die Arbeiten massiv in ihrem Bestand gefährdet", erklärt der Pädagoge entschlossen, der sich in seiner Freizeit für diese Protestbewegung engagiert.

"Wir wollen an die noble deutsche Tradition des zivilen Ungehorsams anknüpfen, an Vorbilder erinnern, die sich ohne Furcht vor persönlichen Gefahren für ihre überzeugungen eingesetzt haben."

Hasentödter bezieht sich auf die Worte der bekannten Theologin und Kirchentagspräsidentin Margot Käßmann:
"auch ich habe polizeiliche Verfolgung erfahren - aber wir werden jeden Tag ein Stück weit mutiger".

Montag, 27. Juni 2011

Revival der Kernenergie: ukrainischer Hersteller baut Atomautos

autostudieKiew/Ukraine: der junge deutsche Kernphysiker Hermann Griebnholzer strahlt vor Freude.
Er steht auf dem Stand des ukrainischen Automobilherstellers TschernoCARS auf der Messe Autoconcept 3000 in Kiew und hat gerade die unterschriebenen Verträge für die Lieferung von 50.000 Neufahrzeugen an einen namhaften asiatischen Großkunden entgegengenommen.
Griebnholzer, dessen Stelle bei einem großen deutschen Energieunternehmen nach dem Auslaufen des Atommoratoriums gekündigt worden war, ist wieder bester Laune.

Das früher als Hersteller von landwirtschaltichem Zugmaschinen bekannte ukrainische Unternehmen bot Griebnholzer die Stelle eines Entwicklungsingenieurs für kernkraftbetriebene Fahrzeuge an.

Mit dem "Kiev2.0" ist der Firma jetzt wohl ein großer Wurf gelungen.
"Von dem unbefangenen Umgang unseres östlichen Nachbarn mit der Kernenergie können wir hierzulande noch einiges lernen", meint der deutsche Ingenieur im Gespräch mit anwesenden Fachjournalisten.
"Der als Antriebselement dienende zweifach abgeschirmte graphit- moderierte Kernreaktor verhilft unserem Fahrzeug zu einer sagenhaften Reichweite von 200.000 Km pro Brennstab".
"Und wenn Sie im Parkhaus einmal vergessen haben, wo Sie ihren Wagen abgestellt haben, müssen Sie nur dem Geigerzähler folgen", fügt Griebnholzer schmunzelnd hinzu.

Bayerischer Kultusminister erhält nordkoreanischen Staatspreis

schule-frueher1
München: im Rahmen seiner 2-tägigen Visite in der Landeshauptstadt überreichte der nordkoreanische Staatssekretär für Bildung Jang Zwang seinem bayerischen Amtskollegen Kultusminister Alois Schikaneder eine Ehrenauszeichnung für besondere Leistungen im Bereich Schule und Erziehung.

Im internationalen Vergleich gebe es wohl kein Land, das bei der Rationierung der wertvollen Ressource Bildung sparsamer sei als Bayern, lobte der nordkoreanische Politiker.

Gerade die frühzeitige Selektion der Bildungsplanzielerfüller und das konsequente Aussortieren der für die Arbeiterschicht vorgesehenen Massen bereits in der Grundschule stehe ganz im Geiste des geliebten Führers Kim Jong Il.

Beim Besuch des Gymnasialeintritts-Trainingslagers Freising-Süd überzeugte sich der fernöstliche Politiker von der tadellosen Disziplin und Kampfbereitschaft der bayerischen Schulkinder.

Samstag, 25. Juni 2011

Gemeinsame Initiative von Rentenversicherungen und Krankenkassen: Frühsterber-Rabatt!

fruehsterberBerlin: wahrhaft unorthodoxe Maßnahmen gegen die Folgebelastungen des sich in Deutschland abzeichnenden demographischen Wandels hat die neue Kampagne der Vereinigten Kranken- und Rentversicherungsanstalten e.V. zu bieten.

Am Rande der Fachmesse "Allegria Dementia" in Berlin erläuterte Dr. Jens Kirchäcker heute das von ihm entwickelte Konzept "Early-Good-Bye":

"Jeder Vertragspartner erhält bis zu seinem fünfundsiebzigsten Lebensjahr eine 200prozentige Aufstockung der individuellen Rentenzahlungen bei einer gleichzeitigen Fullservice-Krankenversicherungsleistung auf Privatkundenniveau.

Voraussetzung für den Erhalt dieser Premiumdienste sei allerdings ein freiwilliges Ableben des Versicherten spätestens bis zur Vollendung des Zielalters".

"Auf die Einhaltung dieser Klausel müssen wir leider bestehen", erklärte Dr. Kirchäcker die ungewöhnliche Vertragsgestaltung.
"Im Zweifel kann der Versicherte natürlich auf unser geschultes Fachpersonal zurückgreifen, sollte es bei Umsetzung zu Problemen kommen".

Heftiger Protest gegen diese Werbekampagne wurde bereits eingelegt von Vertretern der Deutschen Rollatoren-Union sowie von den Herausgebern des ADCC-Magazins, der Zeitschrift mit dem Treppenlift.

Freitag, 24. Juni 2011

Unglaublich: Theodor zu Guttenberg wird europäischer Ratspräsident!

guttier hat es also doch wieder geschafft: der fesche Junker aus der fränkischen Provinz setzt an zum Sprung ins europäische Spitzenamt.

Vom Nachfolger des optisch wenig hermachenden flämischen Politikers Herman Achille Van Rompuy erhofft man sich in Brüssel endlich wieder etwas Glanz und Eleganz auf den tristen Fluren des europäischen Politikparketts.

Der Sprecher des Europaparlaments, Leonard Nimoy, erklärt die überraschende Nominierung als von langer Hand vorbereitete Entscheidung, die sich nicht von kleinlichem innerdeutschen Politikergezänk beeinflussen lasse.
Silvana Koch-Mehrin, gerade neu ernanntes Vollmitglied im europäischen Forschungsrat, gehörte zu den ersten Gratulantinnen des jungen Vollblutpolitikers.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Überraschung: EU-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin wird Mitglied im Forschungsausschuss des europäischen Parlaments!

koch-MehrinSilvana Koch-Mehrin, die wegen angeblichen Unregelmäßigkeiten in ihrer Doktorarbeit in die Schlagzeilen geratene Europapolitikerin, erhielt gestern überraschend die Vollmitgliedschaft im europäischen Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie.

Die auf heftige internationale Kritik gestoßene Personalie wird allerdings unterschiedlich bewertet.
Der sizilianische EU-Politiker Luigi Corleone, Vorsitzender des europäischen Subventionsprüfungsausschusses, nahm die FDP-Politikerin gegen jegliche Angriffe in Schutz:

"Europa braucht Politikerpersönlichkeiten ihres Formats.
Es waren auch in der Vergangenheit Wissenschaftler wie Dr. Koch-Mehrin, die mit Fachkenntnis, Fleiß und Akribie auch anspruchsvolle Prozesse wie seinerzeit den griechischen EU-Beitritt vorangetrieben haben".

"Ohne Menschen wie Koch-Mehrin wäre Europa heute nicht das was es ist", erklärte der Politiker nicht ohne Stolz.

Auf ihrer Website teilte Koch-Mehrin indes mit, dass sie sich auch weiterhin den Themen „Digital Agenda, Informationstechnologie, Telekommunikation und Internet” widmen wolle.

"Prima - einen Computer hat sie ja schon", meinte dazu der EU-Forschungsbeauftragte Günther Oetinger.

Neue Aktion der Landeskirchen: sei gut und zeige es!

seigutUnter dem Motto "Gut für die Welt" haben die Vorsitzenden der evangelischen Landeskirchen zu einer neuen Aktion aufgerufen, die helfen soll, "gute Taten und moralisches Denken" nach Außen hin sichtbar werden zu lassen.

Es handele sich um ein, an jüngsten Marketingerkenntnissen aus den USA angelehntes Incentive-System.
"Die Teilnehmer sammeln sogenannte "Faith-Miles", hier nennen wir es "Achtsamkeitspunkte", die von berechtigten Personen bestätigt werden können, um dann dem eigenen Konto gutgeschrieben zu werden", erklärt Dr. Hermine Hoffmann-Hempel, Sprecherin des Landesdekanats Westphalen-Lippe.

Oftmals werde ja gerade die fehlende Möglichkeit einer objektiven Außendarstellung des eigenen "Gut-Seins" als unbefriedigend empfunden. Die beschriebene Aktion solle hier endlich Abhilfe schaffen.

Hierzu anrechenbare Taten seien zum Beispiel:

Besuch eines Frauenbuchladens (1 Punkt)
Die Beteiligung an Anti-Kriegskundgebungen (3 Punkt)
Die Teilnahme an Demonstrationen gegen Atomkraftwerke (5 Punkte)
Das Anketten an Gleisanlagen bei Castortransporten (15 Punkte)

Die nachgewiesene Teilnahme an den beschriebenen Aktionen berechtige den Sammler nach Erreichen einer Mindestleistung von 20 "Achtsamkeitspunkten" zum exklusiven Tragen eines lilafarbenen Armbands das mit einer Chipfunktion ausgestattet sei.

"Damit nehmen sie dann automatisch an allen Aktionen unserer teilnehmenden Sponsoren teil und die Rabatte werden ihnen automatisch gutgeschrieben", so Hoffmann-Hempel.

Außerdem werde die Vergleichbarkeit des eigenen Punktestands mit dem anderer Teilnehmer auf der Internetseite "faithmiles.com" jederzeit gewährleistet.
"So kann ich immer sehen, wo ich stehe", erklärt dazu Dr. Hoffmann-Hempel.

Nach ihren Angaben übertreffe die Nachfrage schon jetzt alle Erwartungen.

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