
Nach einer
Umfrage der Kölner Kreativagentur youCom ist jeder vierte Arbeitnehmer während seiner Arbeitsstunden beim Onlinedienst Facebook mit privaten Aktivitäten beschäftigt.
Insgesamt gingen den deutschen Arbeitgebern durchschnittlich etwa zweieinhalb Wochenstunden pro Beschäftigten verloren.
Diese überraschende Studie hat der Vorsitzende des deutschen Industrie- und Handelstags (DIHT) Bertolt Schlagdruff jetzt zum Anlaß genommen, das beliebte Community-Netzwerk jetzt beim OLG Berlin wegen des Tatbestands der Arbeitskraftzersetzung in Verbindung mit fortgesetztem Zeitdiebstahl auf eine Schadensersatzsumme von über 26 Milliarden EUR zu verklagen.
In einer ersten Stellungnahme hielt der Deutschlandsprecher von Facebook Brotherhood Corp. Steffen Pasulke dagegen, dass 75 Prozent aller deutschen Firmenvorstände und nahezu alle Bundestagabgeordneten mindestens dreimal höhere Facebook-online-Zeiten aufwiesen, ohne dass dies der Politik oder Wirtschaft bisher merklich geschadet hätte.