Immer mehr vom Burnout-Syndrom betroffen: jetzt auch Oberst Gaddafi!

Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi ist traurig und müde. Ausgebrannt von seinem ständigen Kampf gegen die Menschenrechte, gestresst von seiner lieblosen und ablehnenden Umgebung, hat er sich jetzt in die Obhut von Prof. Emanuel Hinterberger in dessen Alpenklinik in Davos begeben.
Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien, sondern eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung und wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht bewältigt werden kann.
Burnout wurde zunächst bei helfenden Berufen beschrieben und ist auch in zahlreichen anderen Berufsgruppen zu beobachten.
"In letzter Zeit sind immer mehr Diktatoren von diesem heimtückischen Leiden betroffen.
Die Begleitumstände ähneln sich meist: es fehlt die für diese Aufgabe so wichtige Anerkennung.
Vom eigenen Volk gemobbt und verfolgt, kommen die Betroffenen dann zu uns.
Es dauert oft sehr lange, bis diese Menschen wieder Vertrauen zu ihrer Umwelt fassen und in ihr normales Leben zurückfinden", erklärte der erfahrene Therapeut heute in einer Pressekonferenz.
til333 - 23. Sep, 11:38