Rätsel um Westerwelles Verschwinden gelöst: versehentlich auf den Mond geschossen

Regierungssprecher Steffen Seibert fiel es schwer, die Fassung zu bewahren, denn die Umstände um das Verschwinden des deutschen Außenministers Guido Westerwelle sind komisch und tragisch zugleich.
Westerwelle war im Rahmen seines von der Presse relativ unbeachteten Besuchsprogramms auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gerade bei der Besichtigung des Pilotenraums einer gewaltigen Sojus15 Rakete, als ihm dieser große rote Knopf mit der Aufschrift "старт" ins Auge fiel.
Getreu seiner Devise "erst handeln dann denken", griff der Außenminister beherzt nach dem Schalter, um seine Funktionsweise zu ergründen.
Unter dem Applaus des sich zufällig in der Nähe aufhaltenden Kegelvereins "alle Neune Moskau" erhob sich die russische Rakete mit majestätischem Grollen in den Himmel.
"Wenn alles gut geht, werden wir in sieben Tagen den ersten Lagebericht eines Politikers direkt von unserem Trabanten erhalten", erklärte Seibert heute vor Pressevertretern.
til333 - 23. Jul, 10:00