Koalition prüft Atommüll-Endlagerung im Weltall, erste Tests erfolgreich!

Auf ihrem Abschiedsflug vor einer Woche hatte die US-Raumfähre Atlantis eine ganz besondere Fracht im Laderaum:
neben der Verpflegung und Ersatzteile für die internationale Raumstation ISS, befanden sich auch rund 20 Tonnen hochradioaktiver Brennstäbe aus dem deutschen Atommüllendlager ASSE2 mit an Bord des Flugobjekts.
Mit Hilfe eines Greifarms beförderte die Mannschaft den in Tonnen verpackten Abfall aus der Maschine.
Seitdem befindet sich der Atommüll auf einer stabilen erdnahen Umlaufbahn im Orbit, für Astronomen am Abendhimmel leicht erkennbar im Sternbild des kleinen Wagens.
Dr. Sonderbergh von der deutschen Kommission für Verklappung und Entsorgung (DKVE) ist hochzufrieden:
"2011 beschloss die EU-Kommission eine neue Richtlinie. Demnach müssen alle 14 kernenergie-nutzenden Länder bis 2015 eine Lösung für die Atommüll-Endlagerung finden. Andernfalls kann Brüssel rechtlich gegen säumige Staaten vorgehen und vor dem Europäischen Gerichtshof ein Vertragsverletzungsverfahren anstrengen.
Mit dieser Technik haben wir unsere Entsorgungsprobleme langfristig gelöst".
"Auch die Atomkraftgegner haben keinen ernsthaften Grund weiterzudemonstrieren - im All wäre das ja auch schlecht möglich", stellte der Wissenschaftler lachend fest.
til333 - 20. Jul, 19:31