Deutsche Bank: Leistung die Leiden schafft?

"Wes Brot ich ess des Lied ich sing - aber bitte schreiben Sie das nicht".
Mit dieser altern Landsknechtweisheit versuchte sich Michael Schedlich, der persönliche Referent von Deutschlands Banker Nummer 1, Josef Ackermann, um eine Antwort zu drücken.
Für seinen schillernden Chef, der erst 2009 durch die Finanzpresse mit der Auszeichnug "Banker of the year" bedacht worden ist, könnte es jetzt aber doch langsam brenzlig werden:
Die Vereinigten Saaten von Amerika verklagen gegenwärtig die Deutsche Bank mit dem Vorwurf, sich Zugang zu einem Regierungsprogramm erschlichen zu haben, das faule Hypotheken absicherte.
Die Vermittler der deutschen Bank hätten wahllos Hypotheken durch den Staat absichern lassen, ungeachtet der finanziellen Verhältnisse der Kreditnehmer - mit fatalen Folgen für viele gutgläubige Haus- und Wohnungseigentümer.
Insgesamt gehe es um mehr als 39.000 Kredite im Gesamtwert von über fünf Milliarden Dollar.
Gemäß der Klageschrift fordert der Staat von der Bank Schadensersatz in Höhe von 386 Mio und zusätzlich eine Geldstrafe.
Was besonders schwer wiegt: mit der seit "nine-eleven" bestehenden Sonderklausel, dem sogenannten "Home-Protection-Act" , lassen sich auch Manager von Finanzinstitutionen, deren Tätigkeit sich gegen die Vereinigten Staaten richtet, bei der Strafverfolgung rechtlich mit Terroristen gleichsetzen.
Im schlimmsten Fall könnte das für den smarten Banker heißen: Untersuchungshaft in Guantanamo auf unbestimmte Zeit!
til333 - 7. Aug, 00:05