Das unterschätzte Problem: wie Werkstätten gefährliche Autoviren übertragen!

München: es waren dramatische Szenen, die sich am gestrigen Vormittag in der Hauseinfahrt von Helmut Schrammberger in München/Freising abspielten:
Schrammbergers beinahe fabrikneuer, erst kürzlich von der Urlaubsinspektion zurückgekehrter Audi 2.4 Fuel-Emotion, versuchte seinen Eigentümer mit der variablen Gurtspannautomatik Easy-Flextronic zu erwürgen - es ist nur der Geistesgegenwart des langjährigen ADAC-Mitglieds zu verdanken, dass sich dieser mit einem überraschenden sensonic-Brake-Touchdown aus dem Würgegriffs seines automobilen Widersachers befreien konnte.
Nach den Informationen eines schnell hinzugeeilten Car-Rescue-Teams kommt es seit einiger Zeit zu signifikanten Häufungen von ähnlichen auto-aggressiven Verhaltensweisen der Kfz-Elektronik.
Schuld daran sind sogenannte "Car-Viren", die gerade bei Fahrzeugen modernster Bauart im Zuge der üblichen Inspektionen über infizierte Dastenschnittstellen von Analystetools übertragen werden können.
Harry Sonthofer, Chefredakteur der Zeitschrift "Speed-Driver" erklärt dazu:
"Wir müssen das Problem endlich bein Namen nennen - moderne Werkstätten stellen heute nur allzu oft wahre Seuchenherde für die empfindliche Elektronik moderner Kraftfahrzeuge dar.
Wo das handwerkliche Können versagt und nur noch der Datentechniker mit seiner Analysesoftware die Funktionsweise von Zündung, Einspritzung oder Fahrwerkscharakteristika verändern kann, tut sich heute eine neue Welt von aggressiven KFZ-Viren auf, die oft lange im Verborgenen ihr unheilvolles Werk verrichten und ahnungslose Fahrzeughalter immer wieder in gefährliche Situationen bringen".
til333 - 3. Sep, 00:13