Samstag, 3. März 2012

Ehrensold-Frage endlich geklärt: Wulff hat ihn ehrlich verdient!

ehrensold
Dr. Wohlgemuth vom deutschen Institut für Sprachforschung/Frankfurt am Main hat jetzt nachgewiesen, dass der zurückgetretene deutsche Bundespräsident seinen in der Öffentlichkeit umstrittenen Ehrensold tatsächlich vollumfänglich verdient hat.

Ausgehend von der etymologischen Bedeutung des Begriffs stehe dem scheidenden Bundespräsidenten diesen Zuwendung in vollem Umfang zu, beinhalte der klassische "Ehrensold" doch eine äußerst zwiespältige Anerkennung.

"Ehrensold" sei ein zusammengesetzter Begriff der einzeln geklärt werden müsse:

auf eine altnordische und althochdeutsche Wurzel (êre) zurückgehend, wurde der Begriff der Ehre geistesgeschichtlich durch die griechischen Begriffe τιμή (Anerkennung, Ansehen) und εὐδοκία (Wohlgefallen, guter Ruf) sowie den lateinischen Begriff honor (Anerkennung, [offizielle] Ehrung) mitbestimmt [Wikipedia].

"Sold" hingegen bedeute zum einen die Entlohnung oder Bezahlung im beamtenrechtlichen oder militärischen Sinne - zum anderen sei der Begriff bei der Betrachtung seines angelsächsischen Ursprungs gleichbedeutend mit "verkauft" oder "veräußert".

Nach Dr. Wohlgemuth habe der Agierende ja seine Ehre tatsächlich vollständig verkauft, habe also im Wortsinn als Kompensation für diesen Verlust eine geldwerte Zuwendung in Form eines "Ehrensoldes" verdient.

Freitag, 2. März 2012

Die Wanderhure: TV-Produktion löst Mittelalter-Boom aus!

wanderhure
Die überaus erfolgreiche SAT.1 TV-Reihe "Die Wanderhure" hat in Deutschland in kürzester Zeit ein wahres Mittelalter-Fieber ausgelöst.

In nahezu allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens werden begeistert Gepflogenheiten dieser schönen Epoche wieder zum Leben erweckt.

Der Deutsche Alpenverein (DAV) bietet zum Beispiel seit kurzem Familientouren an unter der Bezeichnung "Auf den Spuren der Wanderhure".
Seit Montag dieser Woche sind Angestellte der GEZ (Gebühreneinzugszentrale) mit transportablen Daumenschrauben ausgerüstet und konnten dank dieser Maßnahme bereits jetzt überproportionale Kundenzuwächse registrieren.

Städtische Bedienstete sind überdies ab sofort bundesweit befugt, im Parkverbot abgestellte Fahrzeuge nach Erteilung der Absolution anzuzünden und zu verbrennen.
Im Bundestag seien unter großem Beifall Stimmen laut geworden, die vorschlugen, die griechische Regierungsmannschaft in den Schuldturm zu verbringen.

Wie so oft ist man in den Vereinigten Staaten diesem Trend schon lange voraus: bekennende Mittelalter-Fans sind die republikanischen Präsidentschaftskandidaten Rick Santorum und Mitt Romney oder Rick Perry.
Sie sollen sogar bereits versucht haben, den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama wegzubeten.

Mittwoch, 29. Februar 2012

"Dass der Bub mal in Urlaub kann": Schwiegermutter zahlte Wulffs Sylt-Reisen!

sylt_wulff Eine Schande, dass dem zurückgetretenen Bundespräsidenten nun auch noch wegen der Finanzierung von einigen schon Jahre zurückliegenden Sylt-Urlauben hinterherermittelt wird.

Armut kann ausgrenzen. Und er war wohl einfach zu stolz, zu sagen: "Bettina, es reicht heuer wieder nicht für den Urlaub!".
"Da war doch nichts Falsches dran", klagt die Schwiegermutter des deutschen Ex-Bundespräsidenten heute vor Pressevertretern.

"Der Bub hat sich immer so geschämt, wenn seine Freunde wieder groß in Urlaub gefahren sind und er konnte wieder nicht mithalten", erinnerte sich die besorgte Frau.
"Da hab ich meiner Bettina mal ein paar Scheine aus der Spardose zugesteckt".

Die Schwiegemutter weiß noch genau: "Wenn seine Freunde mit ihren Lamborghinis und Maseratis kamen, hat er vorher seinen Dienstmercedes hinterm Haus geparkt, so peinlich war ihm das!".

Dienstag, 28. Februar 2012

Kim Jong-uns peinliche Panne: doch kein heiliger Krieg!

panne-kim-jong-un
"Pssst - du wolltest großer vaterländischer Krieg sagen - nicht heiliger Krieg!". Zu spät. Kim-Jong-un, der junge Nachfolger des jüngst verstorbenen nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il muß offenbar noch in seine offizielle Rolle als "größter Feldherr aller Zeiten" hineinfinden.

Anläßlich seiner ersten großen live übertragenen Rede vor zehntausenden von Angehörigen der Armee und Sicherheitskräften auf dem Platz des ewigen Friedens in PjöngJang warnte der junge Regierungschef die USA als "die kapitalistischen Teufel und ihre Helfershelfer" vor weiteren Militärmanövern zusammen mit den verfeindeten sükoreanischen Nachbarn.

Sichtlich in Rage geraten drohte er den Vereinigten Staaten mit einem "heiligen Krieg, der alle Ungläubigen vernichten werde". Auf dem Bild ist zu sehen, wie der verdutzte Staatschef von seinem Großonkel General "Peng-Peng" korrigiert wird.

schon wieder: Putin vereitelt Attentat!

attentag
Autsch, das hat wehgetan: mit einem perfekten Soto-maki-komi (Außendrehwurf) aus der Klasse der Nage Waza schickte das russische Staatoberhaupt, übrigens Träger des 5. Dan Grades im Judo, den mutmaßlichen Attentäter auf die Matte.

Als er den tschetschenischen Terroristen heute früh während eines Aufenthalts auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo auf sich zustürmen sah, zog sich der Staatspräsident geistesgegenwärtig seinen Judo-Kampfanzug über und rettete seinen Leibwächtern damit wahrscheinlich einmal mehr das Leben.

Mit blitzschnellen Bewegungen setzte Putin, der außerdem auch Kosmonaut, U-Boot-Kapitän und ausgebildeter Kammermusiker ist, den verblüfften Terroristen außer Gefecht.
Die Szenen konnten von einem zufällig anwesenden Kamerateam des russischen Staatsfernsehens aufgenommen werden.

Nach am Abend nahm der streitbare Präsident vor der Duma, der russichen Volkskammer, die höchste Tapferkeitsmedaille des Landes entgegen.

Montag, 27. Februar 2012

Syrien: Assad läßt über Bürgerkrieg abstimmen!

Assad1Es gibt sie also doch noch: die Demokratie in Syrien.

Ab kommende Woche läßt der syrische Machthaber Baschar al Assad 2000 Generäle und Truppenkommandeure über den kommenden Bürgerkrieg abstimmmen.

Zur Wahl stehen der fläschendeckende Einsatz von schwerer Artillerie und Raketenwerfern gegen die Wohnviertel in den Widerstandhochburgen Daraa, Hama und Homs oder das forcierte Bombardement von Rebellengruppen einschließlich Zivilbevölkerung in den Bergdörfern.

Nach Angaben regierungsnaher Kreise sei bei diesem Urnengang die Anwesenheit ausländischer Beobachter ausdrücklich erwünscht.
"Keiner soll sagen, wir seien kein zivilisiertes Land", erklärte der Staatspräsident heute in einer Fernsehansprache.

Sonntag, 26. Februar 2012

Militär muß sparen: nur ein Gewehr und Kim Jong-un an vorderster Front!

kim-jong-un2
PjöngJang: angesichts der anhaltenden amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver im Grenzgebiet sieht sich Nordkorea gezwungen, mit einem Massenaufgebot an Kämpfern seine materielle und technologische Unterlegenheit auszugleichen.

Der mit dem Orden "Held des Vaterlands" ausgezeichnete neue Oberbefehlshaber Kim Jong-un ist dabei ein Platz an der vordersten Front vorbehalten.Jedem Bataillion ist ein Gewehr zugeteilt worden und wer noch über keine Uniform verfügt, hat sich vorübergehend einen DDR-Parka übergezogen.

Auf dem Archivbild ist zu sehen, wie der neue Oberbefehlshaber Kim Jong-un, der auf seine Gegner losstürmen will, von seinem persönlichen Adjudanten festgehalten werden muß.

Das Licht im Eisfach: CERN-Wissenschaftler lösen das Kühlschrank-Paradoxon!

shackleton_Endlich der Durchbruch. Nach der jüngsten Pleite mit der vermeintlichen Entdeckung von Neutrinos, die schneller als das Licht fliegen sollten und dann doch nur wegen eines defekten Glasfaserkabels falsch aufgezeichnet wurden, haben nun die Wissenschaftler am weltberühmten Genfer Forschungsinstitut CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), einen echten Grund, stolz auf sich zu sein:

Das erstmals von Albert Einstein beschriebene sogenannte "Kühlschrank- Paradoxon" konnte jetzt durch wochenlange mutige Selbstversuche der Eliteforscher endgültig geklärt werden.

Die Hypothese, dass beim Schließen der Kühlschranktüre das Licht ausgehen soll,wurde bisher, obwohl nie bewiesen, in der Öffentlichkeit kaum hinterfragt.
Jetzt ist es Dr. Ernesto Shackleton während eines monatelangen Forschungsaufenthalts im Eisfach eines Standard- Kühlschranks der Marke Boche Privileg erstmals gelungen, eine Lichtausgeh-Wahrscheinlichkeit von 99,5% beim Schließen der Vordertüre nachzuweisen.

In der renommierten Physik Zeitschrift Physical Review Letters, wird das bahnbrechende Experiment jetzt beschrieben. Es darf vermutet werden, dass das Nobelpreis-Komitee diesen Aufsatz mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis nehmen wird.

Samstag, 25. Februar 2012

Vom Geheimdienst entdeckt: riesige Geldschiebereien nach Griechenland!

bnd1Riesenerfolg für die in letzter Zeit in die Schlagzeilen gekommenen Geheimdienste: durch die nahezu lückenlose eMail und Telekommunikationsüberwachung ist es jetzt gelungen, einer auf höchster Ebene operierenden europäischen Geldschieberbande auf die Spur zu kommen.

Ihr ausländischer Arm, die sogenannte Troika (nicht zu verwechseln mit den chinesischen Triaden) operiert zur Zeit nach Geheimdiensterkenntnissen verstärkt in Griechenland. Offenbar wurde jetzt eine Überweisung im sagenhaften Wert von über 130 Milliarden Euro abgefangen.

Herbert Dementius, Fachreferent der Militärischen Abschirmdienste (MAD) im Bundestag ist außer sich vor Freude: "im letzten Jahr haben wir über 40 Millionen Mails und Datenverbindungen untersucht. Jetzt sind wir fündig geworden. Die Verschwörergruppe hat Verbindungen bis in die obersten Ebenen von Regierung und Verwaltung.
Da sage noch einer, unsere Behörde arbeite uneffekiv!".

Freitag, 24. Februar 2012

Wegen Vertuschung: Wulff erhält einen Zapfenstreich!

zapenNun also doch. Der Bundestag hat einstimmig beschlossen: "aufgrund seiner fortgesetzten Vertuschungsmanöver im Zusammenhang mit unberechtigten Vergünstigungen bei diversen Finanzgeschäften und Urlaubsreisen erhält der jetzt zurückgetretene Bundespräsident Christian Wulff im Beisein des Disziplinarausschusses des Ältestenrats einen großen Zapfenstreich auf den Allerwertesten.

Der Begriff des Zapfenstreiches wurde erstmals 1596 erwähnt. Wenn die Landsknechte zur festgesetzten Abendstunde in das Lager zurückkehren sollten, ging ein Offizier, begleitet von einem Pfeifer oder Trommler, durch die Gaststuben und schlug mit seinem Stock auf die sogenannten "Zapfen".
"Zapfen" wurden Militärangehörige genannt, die ihre Schulden nicht selbst bezahlen wollten und sich ständig Geld bei ihren Kameraden liehen.

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