Donnerstag, 28. Juli 2011

Plagiat: die Rehabilitation eines Unwortes

plagiat

der heutzutage so übel beleumundete Begriff des Plagiierens war zu seiner Entstehung, während der Blütezeit des imperium romanum, die Beschreibung einer höchst ehrenvollen Tätigkeit, die nur von absolut vertrauenswürdigen Spezialisten ihres Fachs verrichtet werden durfte.

Es war wohl eine Dekade vor unserer Zeitrechnung, als der in der römischen Provinz Antiochien beheimatete Senator Caius Plagius mit seiner Geschäftsidee reüssierte, alle offiziellen Verlautbarungen aus der römischen Regierungszentrale, in großen Stückzahlen kopiert für gutes Geld unter das nachrichtenhungrige Volk zu bringen.

Das Wort "Scannen", von vielen als Begriff englischen Ursprungs mißgedeutet, ist eigentlich abgeleitet vom Namen des nordischen Volksstammes der "Skannern", deren Angehörige als "Kopiersklaven" in römischer Gefangenschaft mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut ware, alle offiziellen Texte zügig und akurat in Hunderte von Steintafeln abzumeißeln.

Erst mit dem Einzug der modernen Informationstechnologie ist es auch weniger fleißigen und geschickten Zeitgenossen möglich geworden, mit geringem Aufwand zu denselben Ergebnissen zu gelangen.

Dies beweist leider wieder eindrucksvoll, daß technischer Fortschritt und moralischer Niedergang allzuoft Hand in Hand gehen.

Das Hassproblem: Konferenz in Ottawa ohne neue Erkenntnisse

hass

Das zweite große Treffen internationaler Hassexperten im kanadischen Ottawa brachte auch diesmal wieder eine Reihe illustrer Gäste zu einem regen Gedankenaustausch zusammen.

Der aus Funk und Fernsehen bekannte deutsche Hassprediger Herbert Beierlein eröffnet die Vortragsreihe programmatisch:

"Wir sind die Auserwählten und müssen alle Andersartigen vernichten, das ist unser göttlicher Auftrag."

Dieses Statement wurde über alle ideologischen Grenzen hinweg mit großem Beifall aufgenommen.

Überraschungsgast war der erfahrene Hassspezialist A. Hitler, der zwar nicht selbst anwesend sein konnte, aber mittels Liveschaltung das Geschehen im Saal verfolgen konnte.

Unerwartet kam das Outing des ebenfalls teilnehmenden libyschen Machthabers Muammar al Gadaffi als langjähriger Therapie-Patient im Kreis anonymer Hasser Berlin Spandau e.V.:

"Dieses Verlangen zu töten kommt plötzlich über mich - es ist wie ein innerer Zwang!", bekannte er mit tränenerstickter Stimme.

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